Archiv für den Monat: November 2014

"Die apokalyptischen Reiter" von M. W. Bill Cooper

Vorab: ich verneige mich vor diesem Mann, dass er als Whistleblower die Öffentlichkeit informiert hat (dafür sogar ermordet wurde) und glaube ihm auch seine hehren Absichten sowie einen Großteil des Geschriebenen in „Die apokalyptischen Reiter“. Er selbst schreibt ja in der Einführung, dass er viele Schlussfolgerungen eigenständig zieht ohne sie exakt zu kennen oder beweisen zu können und dass diese nicht immer richtig sein müssen sondern nur seine Sicht widerspiegeln. „Bill“ Cooper war jahrelang als hochrangiger Mitarbeiter beim Marine-Geheimdienst der USA tätig und packte über diese Tätigkeit in mehreren Büchern aus (hier bei Amazon kaufen).

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Zum Buch „Die apokalyptischen Reiter“ von Milton William „Bill Cooper“

Ich habe mir ehrlicherweise etwas mehr erhofft an wirklichen Insiderinformationen oder Zeugenberichten. Leider besteht über die Hälfte des Buches „Die apokalyptischen Reiter“ aus rein amerikanischen Enthüllungen wie bestimmte behördliche Verstrickungen und Gesetze etc. Für einen dort Lebenden sicher interessant, für mich als Europäer aber langweilige Spitzfindigkeiten. Die ersten Kapitel über Geheimgesellschaften sind noch ganz okay, für erfahrene Grenzgänger aber nichts wirklich Neues. Erst im Anhang, wenn es um Außerirdische und Area 51, AIDS, Drogen-Geschäfte durch Regierungen etc. geht, wird es spannend.

Schweinegrippe und Zwangsimpfung schon 1996 prophezeit!

Auf Seite 441 in „Die apokalyptischen Reiter“ wird geschrieben, dass die NWO die Totalkontrolle der Menschen wohl mit einem implantierten Mikrochip (wie einem RFID-Chip) vornehme. Dieser könne zB. bei einer Schweinegrippe-Impfung (!)  unbemerkt in den Spritzen injiziert werden als ihr Bestandteil. Anfangen könnte es mit Zwangsimpfungen für das medizinische Personal – und wenn auch vermutlich noch keine Chips in den Impfdosen enthalten sind, so wurde damals bei der Schweinegrippe vor einigen Jahren tatsächlich laut diskutiert, ob sich nicht das Krankenhauspersonal bspw. zwangsimpfen lassen sollte. Waren das alles Testläufe für spätere Großversuche?

Folgend nun ein paar kritische Töne zum Buch „Die apokalyptischen Reiter“:

Kritik an Bill Coopers Aussagen in „Die apokalyptischen Reiter“

milton william cooper kritik

Preis: 24,95 EUR

Zunächst einmal ist anzumerken, dass Hervorhebungen im Buch statt in Fettschrift in GROßBUCHSTABEN gehalten sind, was den Lesefluss sehr erschwert. Teilweise sind sogar ganze Seiten so geschrieben. Das war in den 90ern vielleicht üblich, wirkt heute aber sehr verstörend.

Folgende Kritikpunkte habe ich fürs erste bei Coopers Schrift entdecken können:

Der IBM-Kopierer: er druckt eine mehrseitige angebliche Protokollabschrift einer Geheimlogensitzung ab, weil diese im Gerätespeicher eines als gebraucht verkauften Kopiergeräts von IBM gefunden wurde. Kein weiteres Wort dazu, zB. wer es fand und warum er es abdruckt etc. Hat mich enttäuscht.

Widersprüche: zum Anfang des Buches schreibt er, dass er jederzeit wieder zur Waffe greifen würden, wenn der Kommunismus sein Land bedrohe. Später schreibt er aber, dass wir uns alle in Liebe üben sollen. Sicherlich sollten wir das tun, dann aber auch konsequent die Anwendung von Gewalt negieren statt zu propagieren.

NWO-Verteidigung: Das ist der krasseste Punkt, der mich sehr stutzig macht. Im ganzen Buch „Die apokalyptischen Reiter“ schreibt er stets von der NWO, also der neuen Weltordnung, die die Elite einzuführen versucht und verurteilt diese. Auf Seite 225 aber (erste Ausgabe des Buches) spricht er sich für eine Bevölkerungsreduktion als einzige Maßnahme zur Sicherung der Menschheit aus und schlimmer noch, er verteidigt die NWO-Politik auf einmal! Ich zitiere:

„Die neue Weltordnung ist böse, aber trotzdem sehr vonnöten, wenn die Menschheit lange genug überleben soll“

WTF?!

Dennoch gilt Cooper als wertvoller Whistleblower und sein Werk „Die apokalyptischen Reiter“ als nützliche Quelle – vielleicht entsprangen einige Merkwürdigkeiten auch nur der deutschen Übersetzung.

Allmystery Erfahrung

Wer auf der Suche nach „Allmystery Erfahrung“ oder „allmystery erfahrungsbericht“ ist, der signalisiert bereits Interesse an grenzwissenschaftlichen, parawissenschaftlichen Themenfeldern. Doch das Forum „Allmystery“ ist zur ergebnisoffenen Diskussion nicht (mehr) fähig, euer Anliegen schlägt daher fehl, wenn ihr gerade dort nach weiteren Informationen sucht, die man nicht gerade im Schulbuch nachlesen kann.

Allmystery = NoMystery

Allmystery müsste nämlich viel mehr Nomystery heißen. Ich selbst kenne das Board seit über 10 Jahren und habe die negative Entwicklung von einem Freidenker- hin zum reinen Skeptikerforum erschütternderweise beobachten können. Genauso litt auch der Umgangston und das Miteinander immer mehr, sodass irgendwann die „alles fake“- und „alles ‚wissen’schaftlich erklärbar“-Schreihälse die Meinungshoheit besaßen und jegliche Diskussion von Beginn an im Keim erstickten. Andersdenkende trauten sich schon gar nicht mehr ihre Erlebnisse oder Erfahrungen wie Anregungen zu posten, denn ein Shitstorm war ihnen gewiss.

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Diese Entwicklung ist leider typisch wie symptomatisch für den Zeitgeist, in dem der hörige Mainstream(lemming) alles außerhalb seines Horizonts Befindliche als „unmöglich“, „Schwachsinn!“ oder schlicht „rational erklärbar“ verklärt – ohne auch nur eine Sekunde daran zu denken, dass es bisher in der Geschichte immer der Fall gewesen ist, dass auch die wissenschaftliche Mehrheit der Gele(e)hrten in der Summe auf der Stelle trat und ein Paradigmenwechsel IMMER von Außenseitern hervorgerufen wurde, die anfangs ausgelacht oder ignoriert wurden.

Seht euch auf der Suche nach einem parawissenschaftlichen Forum lieber woanders um, meldet euch bloß nicht bei allmystery an und lasst euren offenen Geist von verschlossenen Geistern vergiften!

Die Grenzen moderner Wissenschaft aufzeigen und sprengen!

Das ist das Anliegen dieses Blogs – nunja, im kleinen Maßstab zumindest ;) Phänomene, Mysterien, Unerklärliches und alternative Erklärungsmodelle sollen hierin aufgezeigt und vermittelt werden.

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Denn wenn wir eines aus der Wissenschaftsgeschichte gelernt haben, dann wohl jenes, dass – wie hier auf 17 Seiten klar dargestellt – bisher jeglicher Wissenschaftshorizont eines Tages von einer progressiven Elite als überholt enttarnt wurde und folglich ein Weltbildwandel eintrat; dass die große Masse der Wissenschaftler und Menschen seit jeher auf dem Holzweg waren weil ihre Scheuklappen zu eng geschnürt, sodass sie den eigenen Horizont nicht überblicken im Sinne von über-blicken können. Beispiele hierfür sind Galilei oder auch Kolumbus, die Fliegerei etc.

Also, auf produktives Bloggen!