Reverse Speech

„Rückwärtssprache“, oder Englisch auch „Reverse-Speech“ genannt, ist ein relativ neues Phänomen, das erst Ende des letzten Jahrhunderts durch den Australier David John Oates beim Rückwärtshören von Kassetten "entdeckt" (oder erfunden?) wurde. Von der Schulwissenschaft wird Reverse Speech natürlich abgelehnt, soll es doch angeblich möglich sein, auf Tonband aufgenommene Sprache auf ihre wahren Aussagen hin zu überprüfen.

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Denn das Unterbewusstsein soll laut Anhängern der Reverse-Speech-Theorie in dem Gesprochenen – ohne das sich der Sprecher dessen bewusst wäre -, Kernaussagen zum Gesagten einbauen. Diese wären aber nur wahrnehmbar, wenn man das Ausgesprochene mittels Technik rückwärts abspielen würde (daher auch "Reverse Speech") und genau zuhöre, ob aus dem Kauderwelsch einige Wörter oder gar kurze Sätze an Klartext und Klarsprache herauszuhören sind. Diese würden nämlich unsteuerbar das eigentlich im Kopf-Vorsichgehende beinhalten, sodass man die Aussagen dieser Menschen auf ihre Ehrlichkeit und Authentizität mittels Reverse Speech hin abgleichen kann.

Dadurch sollen sich einem unzählige Möglichkeiten der Selbstverbesserung und besseren Fremderfassung erschließen. Für sich selbst kann man laut Vertretern der Reverse Speech Theorie nämlich herausfinden, wo denn das eigene Unterbewusstsein Schwächen ausmacht, die entsprechend „rückwärtssprachlich“ artikuliert werden (z.B. beim Bewerbungsgespräch, in einer Diskussionsrunde, u.ä.). Aber auch die Aussagen von Offiziellen wie Regierungsvertreter oder Prominenter in Pressekonferenzen oder Interviews können per Reverse Speech untersucht werden, ebenso Lieder von bekannten Bands (die Beatles sollen z.B. in einem bekannten Song eine satanische Botschaft haben).

Reverse Speech zeigt: Mond-Landung soll inszeniert sein

Die wohl bekannteste deutschsprachige Reverse-Speech-Forscherin Karina Kaiser hat auf diesem Wege einmal die Pressekonferenz von den ersten Mond-Astronauten der damaligen Apollo-Mission analysiert und kam für sie schockierender Weise zu dem Ergebnis, dass die Raumfahrer nicht nur einer total niedergeschlagenen statt euphorischen Stimmung erliegen, sondern, dass sie auch in ihren Aussagen mittels Reverse Speech sog. „Reversals“ erkannte, die ganz klar verlautbaren lassen, dass die Apollo-Astronauten niemals auf dem Mond waren und die Bilder aus einem Studio stammen. Hier die Videoanalyse durch Karina Kaiser zur "Mondlandungslüge":

Was ist von Reverse Speech zu halten?

Skeptiker des Reverse Speech wenden ein, dass bei jedem Text rückwärts abgespielt irgendwelche Klarwörter herauszulesen sind, die aber viel eher das Produkt des Zufalls sein sollen statt vom Individuum unterbewusst artikuliert. Aus diesem Grund ist die Technik des Reverse Speech auch nicht als Lügendetektor zugelassen oder in Gebrauch. Dennoch schwören die Anhänger dieser Theorie auf die Zuverlässigkeit und das Potential der Reversals. Hierzu sind sicherlich noch weitere Forschungen notwendig, ein bloßes Zurückweisen dieses Reverse Speech Theorems seitens der Mainstreamwissenschaft ohne eingehendere Betrachtung ist weder zielführend noch historisch sinnvoll: es waren immer Außenseiter, die unbequeme Wahrheiten und Theorien in die etablierten Wissenschaftsköpfe trugen, nie die verbohrten Schulbuchwissenschaftler – das sollte man sich stets gewahr machen! Andererseits sollte natürlich auch eine kritiklose Adaption der Reverse SpeechTheorie vermieden werden; hierzu besteht also noch Forschungsbedarf.

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2 Gedanken zu „Reverse Speech

  1. Jan Dengler

    unter a-palindrom.npage.de gibt es tausende Beispiele von Vor-u. Rückwärtsstimmen, wohl doch alles phonetischer Zufall…

    Antworten

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