Archiv für den Monat: Juni 2015

Pyramide, Box und Würfel auf dem Mars – neue Anomalien entdeckt


– Anzeige Partnershop-

amazon-gif-grewi-2

In angenehmer Regelmäßigkeit senden uns die zwei NASA-Marsroboter Curiosity und Opportunity spektakuläre Bilder vom Mars – und damit sind nicht die ohnehin einzigartigen Landschaftsbilder des roten Planten gemeint, sondern vielmehr spektakuläre Anomalien, die man sich nur schwer als von der Natur erschaffen vorstellen kann; zu sehr weisen sie geometrisch exakte Symmetrien und gleichmäßige Strukturen auf.

Pyramiden auf dem Mars! (?)

Ein solches Fundstück präsentierte uns selbst die Presse vergangene Woche als rätselhaft und titelte „Hat Curiosity hier eine Pyramide entdeckt?„. Das folgende Bild zeigt diese in der Tat recht erstaunliche „Fels“anomalie:

neue pyramide mars entdeckt

Erneut pyramidenförmiges Gebilde auf dem Mars entdeckt

Kritiker wenden hier ein, dass die vermeintliche Pyramide nach Maßstababschätzung nur etwa einen Meter groß wäre und sich daher schlecht als Gebäude eigne – doch geht es vorderrangig eher um die Absonderlichkeit als geometrische und damit eventuell unnatürliche Figur, als um die spekulative Nutzung oder Funktionalität. Außerdem könnte es ja auch sein, dass wir hier nur die Spitze einer riesigen Pyramide sehen, die wie schon die Sphinx im Laufe vieler Jahre unter Sand begraben wurde. Zudem gilt es zu beachten, dass intelligente Wesen auch wesentlich kleiner sein könnten als wir – man denke nur an die „Atacama-Mumie„.

Schon zu Beginn der Marserkundung sorgten Aufnahmen der Raumsonde Viking I 1976 für Aufsehen, da diese neben dem „Marsgesicht“ auch Überreste von Pyramiden in der „Cydonia Mensae“ genannten Region zeigen sollen:

Im Zusammenhang mit den „Mars-Pyramiden“ gehört auch das spektakuläre Foto einer vermeintlichen Pharaonen-Skulptur auf dem Mars erwähnt, welche erstaunliche Ähnlichkeit mit den ägyptischen Statuen aufweist. In dem verlinkten Artikel zu dieser Anomalie steht auch geschrieben, weshalb so viele Marsartefakte vermeintlich ägyptischen Aussehens entsprechen (nach Zecharia Sitchins Übersetzungen sumerischer Tontafeln hätten außerirdische Raumfahrer auf dem Weg zur Erde – wo sie den Menschen schufen – eine Zwischenstation auf dem Mars  errichtet).

vergleich mars aegypten statue artefakt

Vergleich der Mars-Anomalie mit einem ägyptischen Artefakt von der Erde


– Bücher zur Weltraumarchäologie –

Würfel und Stein-Box auf dem Mars

Außerhalb der „ägyptischen“ Marsfunde sind zwei weitere Merkwürdigkeiten auf Bild festgehalten worden: eine Stein-Box und ein Stein-Würfel. Die Box hat mehrere auffällig parallele Linien und Einkerbungen symmetrischen Verlaufs, erinnert stellenweise an einen Sarg oder – im Kontext der Pyramiden – einen Sarkophag: koffer box mars sarg sarkophag Und zu guter Letzt der nicht minder erwähnenswerte Fund eines im Boden schräg steckenden Steinwürfels: wuerfel mars cube artefaktDieser Quader scheint in seiner Geometrie ziemlich perfekt ausgestaltet – zudem liegt er einsam in der Gegend herum, scheint also nicht im Zuge natürlicher Erschaffung wie die „Giant’s Causeway“ in Irland entstanden zu sein.

Giant Causeway irland

Die „Giant’s Causeways“ aus Irland zeigen, dass in der Natur mitunter Gesteinsformationen geometrisch-symmetrischer Machart vorkommen

– Anzeige Partnershop-
amazon-gif-grewi-2

"Dark Skies": großartige UFO-Serie über die weltweite Bedrohung durch Außerirdische und der Majestic 12 Verschwörung

– Anzeige Partnershop-
amazon-gif-grewi-2

Ab und an springen einem dann doch Perlen aus dem Serienuniversum ins Auge, die nicht in die Kerbe der klassischen Science-Fiction-Szenerie einschlagen, sondern ganz eigene Wege gehen und dadurch außergewöhnlich unterhaltend wie empfehlenswert sind.

dark skies toedliche bedrohung downloadEine solche Serie ist „Dark Skies – tödliche Bedrohung“ aus dem Jahre 1997, in der die Geschichte seit dem Roswell-Zwischenfall 1947  bis in die 1970er-Jahre im Spiegel eines außerirdischen Bedrohungsszenarios neu geschrieben wird. Bei einer ersten Begegnung der wie typische Grey-Aliens aussehenden Außerirdischen mit dem damaligen US-Präsidenten Harry S. Truman bei Roswell, forderten die ETs die bedingungslose Kapitulation der Menschen. Natürlich lehnte man dies ab, und seit dem versuchen die Greys in die Geschichte der Menschheit manipulativ einzugreifen, um den Planeten durch Entführungen von Frauen zur Heranzüchtung einer hybriden Alien-Mensch-Rasse für eine Kolonisation vorzubereiten. Aufgrund dieser Bedrohung wird die US-Geheimorganisation Majestic 12 (MJ-12) gegründet, die sich deren Bekämpfung zur Aufgabe gemacht hat, aber immer mehr zu einer Art Regierung innerhalb der Regierung mutiert und gar heutzutage von einigen Ufo-Forschern als tatsächlich existierend angesehen wird, da vermeintliche Geheimakten davon geleakt wurden.

Die Geschichte, inbesondere natürlich die der USA, wird in der Serie also seit den 1940er-Jahren im Lichte einer außerirdischen Bedrohung beschrieben und entsprechende Großereignisse der Historie in diesen Kontext eingeordnet. Ohne allzuviel zu spoilern, mischen die Außerirdischen neben vielen anderen bei folgenden Ereignissen mit:

  • Roswell 1947
  • Kennedy-Attentat
  • Rassenunruhen in den USA
  • Flower-Power-Bewegung der Hippies inkl. dem LSD-Konsum
  • Vietnam-Krieg
  • Raumfahrtprogramm „Apollo“
  • „Reichsflugscheiben“ (Nazi-UFOs)
  • etc.pp.

dark skies john Der Protagonist John Loengard (Abbildung) versucht als zeitweiliger Angestellter bei Majestic 12 zusammen mit seiner Freundin die Welt von der außerirdischen Wahrheit zu unterrichten und erzählt die Serie dabei aus seiner Erinnerung heraus. Geplant war „Dark Skies“ eigentlich bis in die Gegenwart spielen zu lassen, doch vermutlich reichten die Quoten dafür nicht aus – dennoch absolut sehenswert! Steven Spielberg griff wesentliche Handlungsstränge der Serie auf und schuf mit „Taken“ eine mehr als würdige Nachfolgeserie, die hier ebenfalls vor einiger Zeit vorgestellt wurde (siehe Link oder klickt hier).

Stream von Dark Skies

Leider ist die Serie „Dark Skies – tödliche Bedrohung“ derart unbekannt, dass weder Wiederholungen im Fernsehen noch Streams davon auf Amazon-prime oder Maxdome zu finden sind. Ein Glück haben sich findige Fans im Internet zusammengetan und kostenlose Streams und Downloads von „Dark Skies“ hochgeladen. Hier könnt ihr die Serie kostenlos streamen (es empfiehlt sich streamcloud zu wählen, beachtet die Werbung nicht weiter und downloadet auch kein plugin o.ä. falls es vorgeschlagen wird):

Streaming „Dark Skies“

  1. http://bs.to/serie/Dark-Skies-Toedliche-Bedrohung
  2. http://kinox.to/Stream/Dark_Skies-Toedliche_Bedrohung.html

Download „Dark Skies“

  1. http://serienjunkies.org/serie/dark-skies-todliche-bedrohung/

dark-skies stream download alle folgen

Das Geheimnis vom Yonaguni-Monument

– Anzeige Partnershop-
amazon-gif-grewi-2

– das Yonaguni Mysterium –

Kommt, ich lade euch ein auf eine gedankliche Reise zum Horizontende der etablierten Wissenschaften. Seht und beurteilt selbst, wo Plausibilität anzusiedeln sei; ob die traditionelle Einschätzung der folgenden Untersee-Anomalie „Yonaguni“ als rein natürlich entstandene Formation Sinn ergibt, oder ob nicht vielmehr geometrische Exaktheiten und offenkundige Bearbeitungsspuren auf einen künstlichen Ursprung durch Menschenhand hindeuten.

yonaguni

Einige der Yonaguni-Anomalien im Überblick

Doch eins nach dem anderen – worum geht es überhaupt? Um das steinerne Monument namens „Yonaguni“ vor der Südwest-Japanischen Insel Yonaguni im Ostchinesischen Meer. Im Jahre 1985 suchte der Touristen-Führer und japanische Tauchlehrer Kihachiro Aratake dort nach neuen Tauchgründen und interessanten Unterwasser-Orten für die Gäste der Insel. Dabei entdeckte er die von präzisen Kanten und genauen Winkeln gezeichnete Gesteinsformation, die er deswegen sofort als von Menschen gemacht zu erkennen glaubte – das Geheimnis von Yonaguni war geschaffen und wird bis heute kontrovers diskutiert.

Heutige Wissenschaftler aber teilen in gewohnter (Zwangs)Skepsis diese Einschätzung ganz und gar nicht und betonen, das Yonaguni-Monument wäre im Zuge der Naturkräfte und Strömungsbewegungen des Meeres rein natürlich entstanden und erweckt nur fälschlicherweise den Eindruck eines künstlichen Objektes. Es handelt sich also nach der gängigen Lehrmeinung der vermeintlichen Experten bei Yonaguni um eine sog. Erosionsplattform, die als Teil der Brandungszone mit dem Ende der letzten Eiszeit überschwemmt wurde und sich seit dem unter Wasser befinde. Die räumlichen Geraden und exakten Schnitte würden alle entlang natürlicher Schwachpunkte im Gestein verlaufen, sodass sie durch Erosion erklärt werden könnten.

Einige wenige Geologen und Archäologen sind allerdings der Auffassung, dass es sich bei der Yonaguni-Plattform um Gebäudeüberreste bzw. gar einer Pyramide einer vorsintflutlichen Kultur handele. Dabei berufen sie sich auf die klar erkennbaren Geometrien und offenbar künstlich bearbeiteten Objekte wie etwa ein Manngroßer Steinkopf mit Augen, Nase und Mund oder auch die wie eingemeißelt wirkenden Treppengänge ebenso wie exakte Dreieckswinkel und Steinzeichnungen – auf den Fotos (unten) gut erkennbar.

Yonaguni – worin besteht der eigentliche Konflikt bei der Yonaguni Plattform bzw. Yonaguni Pyramide?

Der eigentliche Streitpunkt liegt nur vordergründig in dem Meeres-Monument Yonagunis und seines etwaig menschlichen Ursprungs, als vielmehr im bröckelnden Weltbild der traditionellen Wissenschaften, denen hier ihre Felle im Falle eines menschgemachten Objektes wegschwömmen. Denn aufgrund der derzeitigen Tiefe kann man errechnen, dass die Yonaguni Plattform das letzte Mal vor der Eiszeit über dem Meeresspiegel gelegen hätte und eine eventuell bearbeitende Kultur daher mindestens 8.000 bis 10.000 Jahre alt sein müsste – was im völligen Widerspruch zur allgemein anerkannten Zivilisationstheorie stünde, wonach der Mensch in dieser Zeit noch ohne Sesshaftwerdung halb animalisch sein Dasein fristete; ohne Ressourcen und der Fähigkeit zur Organisation und Durchführung von einem solchen Bauprojekt (von dem einige auch behaupten,  bei Yonaguni handele es sich um eine Pyramide!).

Aus diesem Grund rufe ich jeden mit gesundem Menschenverstand und einem paar Augen ausgestatteten Menschen dazu auf, die Fotografien Yonagunis hinsichtlich ihrer Plausibilität als angebliche Laune der Natur zu betrachten und sich eigene Gedanken darüber zu machen – ob nicht die Angst vor einem Paradigmenwechsel und Bruch des traditionellen Wissenschaftsweltbildes den genauen Blick auf das Monument verwässert…

Yonaguni: Weitere Bilder und Fotos des Yonaguni-Monuments:

Nachtrag: in der folgenden pinterest Galerie gibt es weitere tolle Fotos seltener Yonaguni Aufnahmen https://www.pinterest.com/alexanderhetman/yonaguni/

Weiterführende Links zum Yonaguni Monument und der Yonaguni Pyramide:

– Anzeige Partnershop-
amazon-gif-grewi-2

Whistleblower: US-Militär baut geheime "UFO-Drohnen" auf Basis von Alien-Technologie

– Anzeige Partnershop-
amazon-gif-grewi-2

Im Jahre 2007 rief ein anonymer Hörer aufgeregt bei der grenzwissenschaftlichen Radiosendung „Coast to Coast A.M.“ (USA) an, denn er habe über der Landschaft seiner Gegend ein merkwürdiges Fluggerät gesichtet, dass er sogar mit einer hochauflösenden Digitalkamera festhalten konnte. Der Anrufer nannte sich schlicht „Chad“  und präsentierte Fotos, die ein futuristisch anmutendes, auffallend nicht aerodynamisch wie unkonventionell konstruiertes Flugobjekt („UFO-Drohne„) in Baumhöhe fliegend zeigten, auf welchem auch noch mysteriöse Schriftzeichen bzw. Symbole eines unbekannten Alphabets zu erkennen waren.

Nach Angaben des Augenzeugen hätte es sich quasi geräuschlos und ohne erkennbaren Antrieb (wie etwa Rotorblätter) langsam schwebend fortbewegt, lediglich bei zunehmender Flughöhe habe man ein leises „elektrisches Surren“ hören können. Offenbar operiert der Eigentümer dieses Flugobjektes in dieser Gegend auch häufiger, denn der Zeuge habe das seltsame Gerät noch einige weitere Male beobachten können – und tatsächlich tauchten in der Folgezeit auch Fotografien von anderen Personen des scheinbar gleichen bzw. stark ähnlich aussehenden Objektes auf. Die folgenden Bilder dieser „UFO-Drohne“ publizierte die angesprochene Radiosendung nach Einsendung durch „Chad“ und war damit die erste Veröffentlichung des Phänomens:


Danach konnten weitere Augenzeugen das unbekannte Fluggerät mehrmals sichten und fotografieren – namentlich bspw. „Rajman“,  der „Lake Taho“-Augenzeuge oder auch „Jenna und Ty in Big Basin“, welche folgende Fotografien anfertigten:


Auf Anhieb ergeben sich fünf mögliche Theorien zur Erklärung der ominösen „UFO-Drohne“:

  1. Die ganze Sache ist nur ein Hoax, ein Schwindel, ein gut gelungener Fake – so die zu erwarten gewesene und eingetroffene Meinung der Skeptiker. Beispielsweise soll der britische Animationskünstler Kris Avery zumindest ein Video der „UFO-Drohne“ selbst produziert haben.
  2. Das unbekannte Flugobjekt stammt aus der (Forschungs-)Tätigkeit einer autonom handelnden außerirdischen Zivilisation auf unserem Planeten.
  3. Das US-Militär testet einen selbstentwickelten, neuen Typ von Drohnen unter möglichst realistischen Bedingungen in urbanem Gebiet.
  4. Das US-Militär konstruierte das Objekt entweder in Kooperation mit extraterrestrischen Intelligenzien oder durch Bergung abgestürzter UFOs auf Basis von Alien-Technologie („Reverse Engineering“) .
  5. Die merkwürdigen Symbole auf den „Flügeln“ des Gerätes könnten militärische Erkennungszeichen sein oder aber eine außerirdische Symbolik darstellen – eventuell sind sie auch aus energetischen Gründen zur Herstellung und Aufrechterhaltung der Flugfähigkeit nötig (Stichwort „heilige Geometrie“). Die folgende Tafel zeigt alle auszumachenden Symbole in den vielen verschiedenen Fotos und vergleicht sie miteinander:
    ufo-drohne symbole Zeichen CARET

Theorie vier soll nach Angaben eines vermeintlichen Whisteblowers aus der technologischen Militärentwicklung der wahre Grund für die Sichtungen sein. Der anonyme Einsender einer Reihe von offenkundig strenggeheimen Dokumenten nennt sich „Isaac“ und behauptet, das US-Militär würde unter Zuhilfenahme außerirdischer Technologie  an solchen Drohnen schon seit den 1980er Jahren im sogenannten „CARET“-Programm arbeiten und er selbst habe dabei mitgeholfen, diesen Typus von Flugobjekten mit der Fähigkeit zur „Unsichtbarkeitsmachung“ („invisibility“) hervorzubringen.

Diese Technik sei aber in Menschenhand noch recht fehleranfällig und könne von zum Beispiel einfacher Radarstrahlung gestört werden, wodurch die Drohne dann für das menschliche Auge wieder sichtbar wird und so schließlich von mehreren Augenzeugen wiederholt gesichtet und fotografiert werden konnte. Die verwendete Technologie in den „Ufodrohnen“ gründe sich vereinfacht ausgedrückt auf Antigravitationstechnik und funktioniere zudem durch die als „Software“  bzw. „Programmiersprache“ fungierenden Symbole auf dem „Hardware“-Fluggerät.

Der Whistleblower „Isaac“ gibt an, diese von ihm mitentwickelten Gerätschaften („UFO-Drohnen„) auf den Fotos von „Chad“ und den anderen Augenzeugen sofort wiedererkannt zu haben und schickte zur Untermauerung seiner Schilderungen eine Handvoll Dokumente und Fotos einiger Bauteile, Konstruktionspläne, der geometrischen Muster bzw. „außerirdischen Programmiersprache“ etc. an den Radiosender „From Coast to Coast“. Korrekterweise müsste es auch statt „UFO“ „UAV“, denn UAV steht für „unidentified air vehicle“ – also „unbekanntes Luftfahrzeug“, womit man in der Regel kleinere, offenbar unbemannte Flugobjekte bezeichnet.

Diese Leaks sind folgend abschließend in ihrer Ganzheit aufgelistet – bei weiterem Interesse empfiehlt sich das Lesen seiner auf gut verständlichem Englisch geschriebenen Erläuterungen zum Hintergrund des Falles (hier beispielsweise). [Anmerkung: bei Klick auf ein Bild kann man sich durch einen erneuten Klick rechts unten auf den entspr. Text „Bild in Originalgröße anschauen“ die wesentlich deutlichere und größere Originalgröße anzeigen lassen]

   Reinhard Habeck  

Das Bilderberg-Treffen 2015 im Spiegel der Medien

– Anzeige Partnershop-
amazon-gif-grewi-2

Bilderberg 2015

Nur wenige Tage nach dem diesjährigen G7-Gipfel findet das ominöse Bilderberg-Treffen in auffallend räumlicher Nähe statt…

Dass der G7-Gipfel dieses Wochenende mit Kosten von 130 bis 360 Millionen Euro im bayrischen Elmau stattfand, hat wohl auch der letzte Lemming durch die ausgiebige Berichterstattung mitbekommen. Was viele aber nicht wissen, ist, dass im Anschluss daran in dieser Woche das sogenannte „Bilderberg-Treffen“ nur 30 Kilometer südlich davon in Österreich (Telfs-Buchen) stattfindet. Bei der Bilderberg-Konferenz 2015 nehmen laut Ladungsliste der offiziellen Bilderberg-Webseite folgende acht Personen aus Deutschland teil:

  1. Achleitner, Paul M. – Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
  2. Döpfner, Mathias – CEO, Axel Springer SE (Bild-Zeitung)
  3. Enders, Thomas – CEO, Airbus Group
  4. Jäkel, Julia – CEO, Gruner + Jahr
  5. Kaeser, Joe – President and CEO, Siemens AG
  6. Lauk, Kurt – President, Globe Capital Partners
  7. Leyen, Ursula von der – Minister of Defence (!)
  8. Suder, Katrin – Deputy Minister of Defense

Wikipedia beschreibt diese angeblich unpolitischen Treffen mit lediglichem Kaffeekränzchen-Charakter wie folgt: „Die Bilderberg-Konferenzen sind informelle, private Treffen von einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel.“  (http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz ).

Man kann also sagen, dass sich hier etwa 130-150 Personen der westlichen Elite (Regierungschefs, Minister, Verlagseigner, Chefredakteure, Großkonzern- und Bankvorstände, NATO-Generäle, Hochadel etc.) hinter verschlossenen Türen einmal jährlich an wechselnden Orten und Ländern auf Teilkosten der Steuerzahler (Sicherheitspersonal, Reisekosten, ..) geheimniskrämerisch versammeln – denn von den Inhalten darf nichts nach außen dringen (wenngleich einige ihrer Sitzungsprotokolle aus den Anfangsjahren geleakt wurden, siehe unten). Wurde anfangs (Gründung 1954 im niederländischen Hotel Bilderberg) und lange Zeit danach trotz der Vielzahl teilnehmender (Polit-)Prominenz überhaupt nicht über diese Treffen berichtet, so konnte man im Zuge des Internets auch die Massenmedien dazu drängen, einige (wenige) Zeilen darüber zu schreiben.

Erst heute (8.6.2015) bspw. auf der LIVE-Pressekonferenz von Angela Merkel zu den Ergebnissen des G7-Gipfels stellte ein mutiger Journalist – vermutlich holländischer Herkunft laut Akzent – an die Kanzlerin die Frage, ob sie denn auch zum anschließenden Bilderberg-Treffen geladen wäre. Sie verneinte, antwortete gewohnt ausweichend und beendete nach dieser Frage die Pressekonferenz plötzlich. Die Live-Schaltung wurde vom Sender Phoenix ausgestrahlt und die betreffende Frage um exakt 15.28 Uhr gestellt – bisher gibt es noch keine Kopie der Konferenz in der Mediathek (Nachtrag: jetzt doch verfügbar auf Youtube, Bilderberg-Frage an Merkel ab Minute 46:45) . Es zeigt aber, dass das Thema der Bilderberg-Konferenz zunehmend im Journalismus anzukommen scheint.

Und auch sonst scheint diese ominöse Konferenz vermehrt in den medialen Fokus zu rücken – zwar noch nicht bei den Leitmedien (siehe Update), wohl aber anderen bekannten Formaten wie dem Handelsblatt und kleineren Zeitungen. Hierzu eine kleine Auflistung der Medien, die über das Bilderberg-Treffen 2015 berichtet haben:

Nachtrag 09.06.2015: auch Spiegel Online schreibt über die Bilderberger – so halb zumindest

Ja ist das denn zu glauben? Jahrzehnte lang hüllten sich die Leitmedien über diese Konferenz in Schweigen und nun berichtet gar der Spiegel darüber; wobei hier vielmehr der klägliche Versuch unternommen wurde, in einer unlustigen Satire die Kritik an diesem Gipfel diskussionslos als typische Verschwörungs-Spinnerei abzuwatschen.

Ein Foren-Nutzer schreibt sogar in all seiner Unwissenheit selbstbewusst wie falsch über die Bilderberg-Treffen:

Da wird nix vom Steuerzahler bezahlt! Selbst wenn da 3 Polizisten mehr stehen dann werden die nicht extra neu eingestellt sondern hätten ihr Gehalt sowieso bekommen.
Das Treffen selbst ist privat finanziert.

Soviel voller Stolz verkündete Unwahrheit tut beinahe weh – und so war jenem Systemlemming dann auch entsprechend zu antworten:

Sie sind das typische Beispiel für einen falsch aufgeklärten – also verklärten – Online-Foristen, der großspurig annimmt, die Wahrheit längst gepachtet zu haben und diese nun den achso-verrückten Kritikern in aller Erhabenheit veräußern zu können. Der Steuerzahler muss nämlich sehr wohl für einen Teil der Kosten aufkommen. Der deutsche Bundestag bspw. übernimmt die geltend gemachten Reisekosten ihrer dort geladenen MdB-Abgeordneten (Quelle: http://www.abgeordnetenwatch.de/eckart_von_klaeden-650-5605–f115466.html , der auch sonst recht interessante Einblicke aus seiner Teilnahme an diesem Konferenzformat gibt, z.B.: „Auf der Konferenz können sie [in einer nahezu einzigartigen Gesprächsatmosphäre] ungehindert und offen über aktuelle Probleme der Weltpolitik und –wirtschaft diskutieren.„)

Aber auch die Sicherheitskosten des extra abgestellten Polizeipersonals wurden offiziell mind. im Jahre 2011 in der Schweiz zur Hälfte durch den Bund getragen. (Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz#Finanzierung unter Bezugnahme auf schweizerische Medien). Und da stehen dann auch nicht „3 Polizisten mehr“, sondern es fallen Kosten an, die man dieses Jahr in Österreich auf ca. 2,8 Millionen Euro beziffert!  (Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4741463/BilderbergTreffen_Gegner-setzen-auf-Protestmarsch )

Es stellt sich also zunächst schon die Frage, weshalb vorgeblich rein private, apolitische Konferenzen aus öffentlichen Geldern finanziert werden (müssen)? Und als zweites stellt sich die Frage, weshalb hier viele der Foristen ihr Nichtwissen so selbstsicher wie unkritisch herausposen (müssen).

Nachtrag 10. und 11.6.
In zwei neuen Artikeln berichtet der Spiegel jetzt etwas ausgewogener und informativer über die Bilderberger:

Nachtrag ab 10.06.2015: quasi alle namhaften Medien berichten plötzlich und erstmalig in der Historie über die Bilderberger! Siehe:

Nanu, was ist denn jetzt passiert, mag man sich angesichts der plötzlich umfangreichen Berichterstattung durch die Massenmedien über das diesjährige Bilderberg-Treffen fragen – zum ersten Mal in der Geschichte der deutschsprachigen Medienlandschaft berichten in diesem Jahr quasi alle Leitmedien über dieses Treffen; ein Novum! Zwar fällt die Kritik darüber sehr verhalten aus, man gibt auch keinerlei Gründe an, weshalb nach all den Jahrzehnten erst dieses Jahr die Medien wie aus dem Nichts darüber berichten und muss auch in jedem Artikel zwanghaft einen Hinweis auf die „verrückten Verschwörungstheoretiker“ platzieren sowie die Kommentarfunktion dazu vorsichtshalber gleich deaktivieren – aber ganz offensichtlich ist hier das bisherige Gebot des (selbst?)verhängten Schweigemantels durchbrochen worden!

Literatur:

Weshalb aber die plötzliche Berichterstattung über die Bilderberger in den Massenmedien?

Vermutlich ist diese plötzliche Berichterstattung mit den nicht mehr zu leugnenden Treffen einflussreichster Kreise durch die alljährlich darüber schreibenden (Vorort-)Blogger der alternativen Medienszene zu erklären, welche die Bilderberger Jahr für Jahr in den Fokus der Öffentlichkeit zu zerren suchen; eventuell sogar als „Weisung von Oben“, um scheinbare Transparenz vorzutäuschen. Vielleicht hat man aber auch unlängst ein neues Konferenzformat einberufen oder geplant, da die Verheimlichung des Bilderberg-Formates längst aufgeflogen ist und nun eine wunderbare Tarn-Institution einer wirklich konspirativen Nachfolgetagung hergäbe – zuzutrauen ist es ihnen allemal.

Der Blogger „Freeman“ beobachtet die Berichterstattung und die Bilderberg-Treffen seit vielen Jahren teils live vor Ort und schreibt zur Kehrtwende der Medien Folgendes:

Eines können wir uns als langjährige Beobachter der Bilderberger zu Gute halten, wir haben dieses lichtscheue Gesindel in die Öffentlichkeit gezwungen. Durch unsere Berichterstattung und Veröffentlichung der Teilnehmer an Hand von Fotos mussten sie etwas an „Öffentlichkeitsarbeit“ tun. Bis vor 5 Jahren leugneten die Mainshitmedien, die Bilderberger gibt es überhaupt. Nur weil wir alternativen Medien mit Hilfe des Internet sie aus der Deckung holten und ihr Geheimtreffen publik machten, fingen sie plötzlich an eine Webseite zu führen. Die gibt es erst seit 2010. Dann haben die Bilderberger die Teilnehmerliste dort veröffentlicht, aber erst nach der Tagung. Die Themen die besprochen wurden kamen später dazu. Mittlerweile wird die Liste der Teilnehmer und was besprochen wird vorab bekannt gemacht, und jetzt ist sogar der Veranstalter selber vor Beginn des Treffens zu einem Interview bereit. Von absoluter Dunkelheit und Schweigen bis hin zu etwas Transparenz, zu dem haben wir sie gezwungen.

Damit hat er schon recht – noch vor wenigen Jahren wurden Leute, die von einem Bilderberg-Treffen gesprochen haben, als paranoide Spinner hingestellt – dieses Jahr hingegen berichtet erstmals die gesamte Presselandschaft über das Treffen.

Weitere News-Artikel darüber sind zB. durch die Google- oder bing-News-Suche zu finden: bing.com-Newssuche

Update: Freeman hat nun auch ein Antwortschreiben eines Pressesprechers von Ursula von der Leyen veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass ihre Teilnahme „dienstlich begründet“ war und die Konferenzteilnehmer generell wegen ihrer „Multiplikatorwirkung“ ausgewählt werden. Damit ahebn wir zum ersten Mal den schriftlichen Beweis, dass die Bilderberg-Konferenz sehrwohl politischen Charakter hat und die Berufstätigkeit ihrer Teilnehmer  tangiert. Zudem ist das Wort  „Multiplikatorwirkung“ äußerst aufschlussreich, da es zeigt, wie eine auf der Konferenz beschlossene Agenda durch den gesellschaftlichen Einfluss der Teilnehmer zur Umsetzung gelangen soll. Leider taugt das Schreiben nicht als verwertbare Quelle im akademischen Sinne, da es nirgends auf einer offiziellen Seite (wie beim MdB Klaeden, siehe unten) geschrieben steht. Somit würde es das Zitat auch nicht in die Wikipedia schaffen – dabei sollte es auch den letzten „Skeptikern“ die Augen öffnen.

Hier das Antwortschreiben zu von der Leyen:

Ihre Anfrage vom 13.06.2015

Sehr geehrter Herr …,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage, die wir Ihnen gern beantworten.

Die Bilderberg-Konferenz hatte in diesem Jahr einen klaren sicherheits- und verteidigungspolitischen Bezug. So wurden unter anderem die Themen NATO, mittlerer Osten, Iran, Russland sowie die europäische und amerikanische Sicherheitsstrategie behandelt. Teilnehmer an der diesjährigen Konferenz war unter anderem auch der NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg. Die Liste aller Teilnehmer an der Bilderberg-Konferenz 2015 ist durch die Veranstalter im Internet veröffentlicht worden. Die Bundesministerin der Verteidigung hat auf Bitten des Veranstalters einen Vortrag zur europäischen Sicherheitsstrategie gehalten und an einer Paneldiskussion zum Thema teilgenommen. Die Teilnahme an der Konferenz war somit dienstlich veranlasst. Bei der dienstlich begründeten Teilnahme an einer Konferenz sind die Reisekosten durch den Bund zu tragen.

Das Treffen bietet einen sehr guten Rahmen, die deutschen sicherheitspolitischen Positionen im Rahmen eines prominent besetzten Auditoriums vornehmlich aus Europa und Nordamerika einzubringen. Die Teilnehmer der Konferenz verfügen in ihren Heimatländern über eine beachtliche Multiplikatorenwirkung in ihrem beruflichen/öffentlichen und auch persönlichen Umfeld. Informelle Treffen wie dieses sind ein wichtiger Bestandteil praktischer Politikgestaltung gerade auch in der Sicherheitspolitik. Deutschland muss auch hier seine Positionen einbringen und vertreten. Der Meinungsaustausch unter den sog. „Chatham-House-Rules“ ist dabei ein gängiges Verfahren. Es soll dazu dienen einen offenen Meinungsaustausch zu ermöglichen.

In der Hoffnung, Ihnen weitergeholfen zu haben verbleiben wir mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Hirtzel,
Sachbearbeiter

Bilderberg-Treffen im Bundestag angesprochen

Aber auch bis in den Bundestag hat es dieses Konferenzformat schon geschafft. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Reiner Brüderle konfrontierte bspw. den Grünen-Vorsitzenden Jürgen Trittin 2012 öffentlich in einer aufgezeichneten Bundestagssitzung mit dessen Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz desselben Jahres, woraufhin Trittin sichtlich verwundert wie peinlich berührt reagierte – er verschwieg dieses Treffen selbst seinen Parteikollegen gegenüber und man nötigte ihn durch Brüderles Bloßstellung dann zu einer öffentlichen Stellungnahme.

Bilderberger im Spiegel der Wissenschaft

Wie in meinem kürzlichen Blogartikel über die Stellungnahme eines Politikwissenschaftlers zu den Bilderbergern (er hatte nie davon gehört) angekündigt, habe ich am Wochende in stundenlanger Arbeit über 150 (!) Universitätswissenschaftler aus dem Bereich der Politik separat per Mail angeschrieben und nachgefragt, ob diese denn die Bilderberger kennen und was sie davon halten; für wie plausibel sie die angeblich unpolitischen Treffen halten etc. Das Ergebnis dieser kleinen Studie wird im Laufe der nächsten Tage Wochen nach Auswertung aller Antworten hier im Blog vorgestellt. Nachtrag: Wie Heise/telepolis berichtet, hat sich sogar ein Sozialwissenschaftler in über 100 Seiten mit den Bilderbergern wissenschaftlich auseinandergesetzt.

Protokolle der Bilderberg-Konferenzen via Wikileaks zum Download

bilderberg 2015Ferner hänge ich einige geleakte Protokolle der Bilderberg-Treffen hiermit an, die man im undurchsichtigen Dickicht der Wikileaks-Plattform finden kann. Leider liegen die Protokolle teils viele Jahrzehnte zurück und sind auch nur auf Englisch einsehbar, aber sie überhaupt lesen zu dürfen, ist ein großer Fortschritt Richtung Aufklärung – schon kurios, wie die Mainstreammedien jetzt zwar plötzlich über die Bilderberger berichten, solche Dokumente aber nicht einmal erwähnen, geschweigedenn auswerten.

Hinweis: in den Bilderberg-Protokollen werden in der Regel keine Namen genannt. Stattdessen wird geschrieben, „Ein Teilnehmer aus Deutschland gab zu bedenken, …“

Bundestags-Abgeordneter von Klaeden beantwortet online Fragen zu seiner Teilnahme an den Bilderberg-Treffen 2008

Ich empfehle jedem Interessierten ohnehin, die verschiedenen Fragen der Bürger an den CDU-Bundestagsabgeordneten Eckart von Klaeden bezüglich seiner Bilderberg-Konferenz-Teilnahme 2008 auf abgeordnetenwatch.de zu lesen: http://www.abgeordnetenwatch.de/eckart_von_klaeden-650-5605–f115466.html

Alle Aussagen von ihm über die seine Teilnahme an den Bilderberg-Treffen, teils mit widersprüchlichem Charakter, seien folgend wiedergegeben, da sie nur schwer aus der Unübersichtlichkeit der 19 Seiten (!)  mit den zahlreichen anderen Fragen herauszusuchen sind. Die Namen der Fragenden wurden der Privatsphäre wegen so gut wie möglich entfernt, ebenso nicht die Bilderberger betreffenden Zusatzfragen und -antworten [in eckigen Klammern durch 3 Punkte …]. Weiterlesen

Neue Studie zeigt: Geist herrscht über Materie – Muskeltraining durch reine Gedankenkraft möglich

– Anzeige Partnershop-
amazon-gif-grewi-2

studie gehirn geist muskel training gedanken

Das menschliche Gehirn und seine zwei Hemisphären – noch immer größtenteils unentschlüsselt

Neue wissenschaftliche Forschungen durch Wissenschaftler der Ohio University legen nahe, dass Muskeln bereits auf bloße Gedanken an körperliches Training reagieren. Derart können Atrophien (Gewebsschwund) verzögert werden und es kann sogar zu einer Stärkung der Muskulatur kommen – ein weiterer Beleg dafür, dass Gehirn und Körper, die sich schließlich miteinander entwickelt haben, eng verflochten und nicht als getrennte Einheiten anzusehen sind. Eigentlich müsste man noch einen Schritt weiter gehen und feststellen, dass unser Gehirn im Prinzip nur das Medium unseres immateriellen Bewusstseins („Geist“) ist  – doch im Rahmen des materialistischen Naturwissenschaftsweltbild  können die Forscher diese Schlussfolgerung noch nicht ziehen, wenngleich dieses Forschungsergebnis einen ersten Schritt in diese Richtung setzt. Genau in diese Lücke soll die „Grenzwissenschaft“ springen, sie füllen und beseitigen um so schließlich Einzug in die etablierte Wissenschaft zu erhalten.

Um zu zeigen, zu was das Gehirn in der Lage ist, fixierten die Forscher jeweils ein Handgelenk von Probanden aus zwei unterschiedlichen Gruppen mittels eines Steifverbandes und stellten so die entsprechenden Muskeln vier Wochen lang ruhig. Der einen Gruppe wurde der Auftrag erteilt, sich an 5 Tagen der Woche für je 11 Minuten ruhig hinzusetzen und sich intensiv im Geiste vorzustellen, die fixierten Muskeln zu trainieren. Sie sollten sich nicht nur beiläufig ausmalen, Sport zu treiben, sondern ihre ganze geistige Energie in die Vorstellung investieren, die Armmuskulatur anzuspannen. Der zweiten Gruppe hingegen wurden keine spezifischen Instruktionen erteilt.

Nach Ablauf der 4 Wochen war der Muskelschwund bei den Probanden, die aktiv geistig geübt hatte, nur halb (!) so groß wie bei der Kontrollgruppe. Mittels Magnetresonanztomographie lokalisierten die Forscher zusätzlich jenes Gehirnareal, das für die entsprechenden Muskelgruppen zuständig ist. Dabei zeigte sich, dass die Teilnehmer, die mental geübt hatten, nicht nur eine stabilere Armmuskulatur aufwiesen, sondern auch die entsprechenden neuromuskulären Nervenbahnen stärker ausgeprägt waren.

Ältere Studien hatten bereits gezeigt, dass mentales Training Muskeln auf aufbauen kann – und nicht nur Muskelschwund verlangsamen oder verhindern -, und dass die bloße Vorstellung von Muskeltraining die gleichen Gehirnareale aktiviert wie echtes Training. Das heißt natürlich nicht, dass die Forscher dazu raten würden, physische Übungen zu unterlassen, denn sie fördern bekanntlich die Gesundheit von Gehirn („Geist“) und Körper noch immer am meisten. Aber es zeigt auch, dass „die Macht der Gedanken“ ein bislang kaum erschlossenes Forschungsfeld mit viel medizinischem Potential birgt.

Quellen:

PS: dass die Eigenschaften unseres Geistes nicht einmal im Ansatz erforscht und erklärt werden können, zeigen auch die unerklärlichen Prophezeiungen von bspw. Alois Irlmaier, dessen Sehergabe von einem deutschen Gericht offiziell bestätigt wurde! Hier ist also noch erheblicher Forschungsbedarf.

– Anzeige Partnershop-
amazon-gif-grewi-2