Das Rendlesham UFO von 1980

Rekonstruktionsgrafik des ersten UFO-Zwischenfalls

Rekonstruktionsgrafik des ersten UFO-Zwischenfalls im Rendlesham-Wald

Eine bis heute sensationelle Sichtungswelle – manche sprechen vom bestdokumentierten UFO-Vorfall der Geschichte – und anschließende Nahbegegnung samt Kontaktaufnahme mit mehreren unidentifizierbaren Flugobjekten ereignete sich an drei aufeinanderfolgenden Nächten im Winter 1980 nahe der Bentwater-/ Woodbridge-Zwillingsbasis der Royal Air Force in der Nähe von Ipswich (England) im Rendlesham Wald – damals einer der größten NATO-Luftwaffenstützpunkte der Welt.

Hierbei kam es am 26. und 28. Dezember 1980 zu zwei besonders brisanten, unmittelbar-direkten UFO-Nahbegegnungen aus nächster Nähe mit Kontaktaufnahme der Außerirdischen, die heute als sog. Rendlesham-Forest-Zwischenfall oder auch Rendlesham-Vorfall von Ufologen gerne als „britisches Roswell“ bezeichnet werden – denn aufgrund der hochrangigen Augenzeugen des Militärs wird das Ereignis allgemein als äußerst glaubhaft und bis heute unerklärbar eingestuft. Wie das „Nexus“-Magazin berichtet, gesteht durch die neuerliche Freigabe von einst geheimen Militärakten nun auch die Regierung dessen Echtheit und Authentizität offiziell ein, sodass der Rendlesham-Vorfall unbestreitbar zu einem der wichtigsten und am besten belegten UFO-Fälle der Geschichte gehört.



Die Rendlesham-UFOs – was war passiert?

Im Dezember 1980 begegnete neben anderen Augenzeugen der damalige Unteroffizier John Burroughs im britischen Rendlesham Forest einem Flugobjekt unbekannten Ursprungs. Die Verletzungen, die er dabei erlitt, wurden nun vom US Department of Veteran Affairs (VA) offiziell anerkannt: Es wurde ihm eine volle Invalidenrente und medizinische Versorgung zugesprochen.

Das unbekannte Flugobjekt wurde auf Radar aufgezeichnet und es fanden sich physische Beweise an der Landestelle (Verbrennungsspuren an Bäumen und Abdrücke in der gefrorenen Erde). Zudem wurden die Strahlungswerte vom britischen Verteidigungsministerium als „signifikant höher als in der Umgebung“ klassifiziert. In der ersten Nacht konnte John Burroughs das UFO sogar aus unmittelbarer Nähe begutachten.

Was aber sahen die Beteiligten bei den UFO-Sichtungen genau?

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Das Aussehen der Rendlesham UFOs

Die Augenzeugen beschrieben das mysteriöse Objekt der ersten Begegnung vom 26. Dezember im RendleshamForest als dreieckig-pyramidal geformt, etwa 2,5 m lang und 2 m hoch. Blaue und gelbe Lichter wären über die Oberfläche des Objekts gewandert. Staff-Sergeant James Penniston und Unteroffizier Burroughs wie auch Edward Cabansag beobachteten das Objekt ca. 10  Minuten lang mit einigem Sicherheitsabstand. Dann näherte sich Penniston dem Gebilde vorsichtig, um es näher zu untersuchen. Er trat dabei bis vor das Objekt heran, umrundete es, berührte es mit der Hand,wobei er eine Art lelepathsicher Botschaft empfang und notierte sich indes die auf der Oberfläche befindlichen, fremdanmutenden Symbole. Nach knapp einer halben Stunde schoss das UFO geräuschlos davon und hinterließ drei gut sichtbare Abdrücke seiner vermuteten Landefüßen im Boden, die bei Messungen später erhöhte Radioaktivität aufzeigten.

Alien-Kontakt: Der empfangene Zahlencode von Penniston

rendlesham ufo binär code penniston

Foto der Rendlesham-Aufzechnungen Pennistons

Während der Berührung des UFOs empfing Sergeant  Penniston telepathisch eine Reihe von scheinbar wild aneinander gereihten Einsen und Nullen, die sich später als Binärcode herausstellten. Diese gingen ihm partout nicht mehr aus dem Kopf, und er musste sie „wie unter Zwang“ einen Tag später in sein Notizbuch niederschreiben.

Dabei kamen knapp 14 Seiten zustande, von denen bisher allerdings nur 6 veröffentlicht wurden (weshalb nicht alle Seiten? Was verschweigt man?). Als Binärcode ins Englische übersetzt ergab sich folgende Botschaft:

EXPLORATION [of] HUMANITY

52″ 09′ 42.532 N
13″ 13′ 12.69 W

CONTI [NUOUS]

FOR PLANETARY ADVAN [CE]

[folgend die deutsche Übersetzung]

ERFORSCHUNG [der] MENSCHHEIT

52″ 09′ 42.532 N
13″ 13′ 12.69 W

FORTSCHREITEND

FÜR PLANETAREN FORTSCHRITT

Die angegebenen Koordinaten der sog. „Rendlesham-Botschaft“ verweisen auf einen Ort westwärts von Irland, in dessen Nähe den Sagen und Legenden nach die geheimnisumwitterte, stets von dichtem Nebel umgebende Insel „Hy-Brasil“ gelegen haben soll – gibt man die Koordinaten allerdings bei Google Earth ein, so gelangt man zu einem unauffälligen Fleck im Atlantik (vielleicht sollte man hier mal tauchen):

koordinaten rendlesham forest botschaft aliens

Die angegebenen Koordinaten führen scheinbar ins ozeanische Nichts – ist hier unter der Oberfläche etwas Aufschlussreiches zu finden?

Zwei Nächte später am 28. Dezember registrierte das Militär erneut eigenartige Lichter über dem Rendlesham-Forest und schickte einen Suchtrupp zur Aufklärung los. Die Zeugen beobachteten ein pulsierendes, rot-oranges Licht im Wald, das im Zickzack-Kurs zwischen den Baumgipfeln umherflog, ehe es scheinbar wie aus dem Nichts explodierte – allerdings fand man kein einziges Trümmerteil davon! Während der Suche bemerkten das Militärpersonal erneut mehrere Flugobjekte in verschiedenfarbigen Lichtern am Himmel. Eines näherte sich dann sogar den Augenzeugen, hielt über ihnen an und gab einen roten, Laser-ähnlichen Lichtstrahl direkt vor ihnen in den Boden ab. Das UFO wurde als scheibenförmig einem Diskus ähnlich beschrieben.

Es soll sogar noch einen dritten Vorfall im Rendlesham-Wald nur eine Nacht später gegeben haben. Der Sicherheitsoffizier Larry Warren gab an, ein leuchtendes Objekt ganz ähnlich dem ersten Vorfall auf dem Waldboden gesehen zu haben. Zu seinem Erstaunen stand direkt daneben Militärpersonal sowie „kleine, humanoide Wesen“ (!!!). Die Szenerie vermittelte Warren den Eindruck, dass beide Parteien in Kommunikation miteinander standen. Schließlich verwies man aber Warren vom Ort und entfernte ihn durch weiteres Militärpersonal.

Verschiedene Rekonstruktionszeichnungen der UFO-Sichtungen im Rendlesham Wald:

Offizielles Eingeständnis des 1. und 2. Rendlesham-Bentwater-Woodbridge UFO-Zwischenfalles durch die Regierung

Während die US-Regierung den Vorfall jahrelang leugnete, legte die britische Regierung 2006 Geheimdienstakten (Codename: „Projekt Condign“, eingestuft als „Secret UK Eyes Only“) offen, in denen folgende Erklärung zu finden ist:

„Der gut dokumentierte Vorfall im Rendlesham Forest/ Bentwaters ist ein Beispiel, bei dem postuliert werden kann, dass Beobachter UAP-Strahlung [Strahlung durch ein unbekanntes Luftphänomen] über einen im Vergleich zu sonstigen UAP-Ereignissen längeren Zeitraum ausgesetzt waren.“

John Burroughs war einer der Beobachter, die im Dezember 1980 im Rendlesham Forest dieser UAP-Strahlung ausgesetzt waren. Doch trotz der im britischen Geheimdienstbericht postulierten Strahlung wollte die US-Regierung jahrelang nichts von John, seinem Anwalt und zwei engagierten US-Senatoren wissen. Nach jahrzehntelanger Beharrlichkeit wurde jetzt endlich auf US-Regierungsebene bestätigt, dass ein Zusammenhang zwischen Johns schweren Gesundheitsproblemen und der Sichtung besteht. Interessanterweise bleibt Johns gesamte Gesundheitsakte aus seiner Dienstzeit in England weiterhin unter Verschluss!

Johns Kommentar zu seinem Fall:

„Nach Jahren erschöpfender Bemühungen ließ sich das VA auf einen Vergleich zu meinen Gunsten ein. Ich brauchte jemanden, der sich meines Falles annahm, jemanden, der keine Angst davor hatte, sich für mich in Gefahr zu begeben. Ich fand gleich zwei Menschen, die sich für mich einsetzten: meinen Anwalt Pat Frascogna sowie Senator John McCain und seine Mitarbeiter. Dank ihrer Bemühungen erhielt ich eine lebensrettende Herzoperation, bei der mir das vordere Segel der Mitralklappe ersetzt wurde, das durch die UAP-Strahlung stark beschädigt worden war, und eine Rente des DoD [Department of Defense] und des VA, die nun eingestanden, dass ich im Dezember 1980 im Dienst verletzt worden war.“

Videos zum Rendlesham-UFO und den Augenzeugen (auf Deutsch bzw. Deutsch-untertitelt):

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Dokumentation zum Rendlesham-UFO-Vorfall auf Englisch:

Quellen und weitere Informationen zum Rendlesham-Vorfall:

http://www.ufo-information.de/index.php/beruehmte-faelle/rendlesham

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2011/01/augenzeuge-sgt-penniston-offenbart-neue.html

http://www.exopolitik.org/exopolitik-und-ufos/ufo-sichtungen/319-der-ufo-vorfall-im-rendlesham-forest

https://de.wikipedia.org/wiki/Rendlesham-Forest-Zwischenfall

http://www.nexus-magazin.de (Ausgabe 57/o.58)


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5 Gedanken zu „Das Rendlesham UFO von 1980

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