„Die dunkle Seite der Wikipedia“ – kündigt eure zweckentfremdeten Wikipedia-Spenden!

Jahrelang hielt ich die Wikipedia in manipulativer Hinsicht für vernachlässigbar harmlos und nutze sie auch heute noch als Überblick verschaffende Erstinformationsquelle. Doch mehrere Gründe zwangen mich nun, sämtliche finanziellen Zuwendungen an die „Wikimedia-Foundation“ unverzüglich einzustellen – nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass neue Lektüre zur Diskreditierung gesellschaftskritischer Themen (sog. „Verschwörungstheorien“) durch Wikipedia gewissen Autoren von unserem Spendengeld bezahlt wird (!), was dem eigenen Aufklärungsbestreben zutiefst zuwiderläuft und neben anderen Aspekten (s.u.) dazu beiträgt, zukünftig keinen Cent mehr an Wikipedia zu verschwenden.

dunkle seite der wikipediaSpätestens seit Edward Snowdens Enthüllungen wissen wir ja ganz offiziell, dass geheimdienstliche Institutionen einen mit Steuergeldern finanzierten digitalen Informationskrieg führen – sie infiltrieren kritische Onlinediskussionen und manipulieren gezielt alternative Informationsströme. Sehr wahrscheinlich findet diese „Desinfo“ auch in der Wikipedia höchstselbst sowie auf dazu extra eingerichteten Webseiten statt, wo ab und an Wahres mit haufenweiser Falschinformation unterfüttert wird. Doch wie tief der Sumpf von Wikipedia wirklich ist, zeigt die neue Dokumentation:

„Die dunkle Seite der Wikipedia“

Ein gewichtiges Argument für den Verfall Wikipedias und seiner undurchsichtig-autoritär geführten Diskussionskultur liefert die im Herbst 2015 erschienene, privatinitiierte Dokumentation namens „Die dunkle Seite der Wikipedia“. In dieser weist der Oberstufen-Biologielehrer Markus Fiedler durch ausgiebige Recherche nach, dass gesellschaftlich unbequeme Themen wie die Diskussion zum 11. September 2001 und der Ruf deren wissenschaftlichen Kritiker von einem kleinen Kreis privilegierter Nutzer gezielt sabotiert werden. Wer diese Änderungen in der Wikipedia beispielsweise im Artikel des Historikers Dr. Daniele Ganser kritisiert oder gar neutraler darzustellen versucht, wird in der Regel diskussionslos gesperrt.

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Dabei fielen u.a. vor allem die Nutzer mit Namen „Kopilot“, „phi“ und „Berichtbestatter“ besonders negativ auf. Der Nutzer „Kopilot“ wurde schließlich wie auch „phi“ durch Recherchen Fiedlers mit Klarnamen deanonymisiert und so sah sich ersterer schließlich zu einer Stellungnahme gezwungen, bei der er sich um Kopf und Kragen redete.

Erschwerend kommt hinzu, dass mit unseren Spendengeldern solche zwielichtigen Autoren auch noch Lektüre finanziert bekommen, die auf die Diskreditierung von sog. „Verschwörungstheorien“ und ähnlich unliebsamen Themen abzielen! So entdeckte ich beim Sichten der Wikipedia-Seite des Nutzers „phi“ folgenden mich zutiefst erschütternden Eintrag von einem offiziellen Mitarbeiter Wikipedia-Deutschlands:

„Hallo Phi. Heute haben wir die Literatur zum Thema Verschwörungstheorien bestellt, die Du im Rahmen des Literaturstipendiums für Deine Arbeit in der deutschsprachigen Wikipedia angefragt hast. Wir freuen uns, damit Dein Engagement als Autor der freien Enzyklopädie Wikipedia unterstützen zu können, hoffen, dass Du viel Freude mit diesem Titel hast und sie zum allseitigen Nutzen einsetzen kannst.“ (Quelle)

Das war für mich der ausschlaggebende Punkt, jegliche monetäre Unterstützung für Wikipedia absofort einzustellen (siehe unten). Wer sich wie dieser Blog der Aufklärung solcher vom Mainstream gescheuten Themen verschrieben hat, kann unmöglich gleichzeitig an der Finanzierung gegenteiliger Desinformation mitwirken! Wenn ihr das ähnlich seht, steht es euch frei, ebenfalls nicht mehr zu spenden und dies auch direkt in der Kündigung so anzugeben.

Die Dokumentation zur „dunklen Seite der Wikipedia“ ist für alle kritischen Geister ein absolutes Muss – sie gibt Einblick in das undurchsichtige Dickicht der Inhaltserzeugung und –editierung wie auch der –manipulation der monopolistischen Online-Enzyklopädie.

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Die Doku „Die dunkle Seite der Wikipedia“:

Bei weiterem Interesse dazu sei auch das Interview mit Markus Fiedler über die Hintergründe des Dokumentarfilmes empfohlen.

Weitere Kritik und Manipulationsbelege der Wikipedia

Wie unlängst in diesem Blog dargelegt, haben überdies große Firmen und tlw. auch Regierungsstellen in der Wikipedia systematisch ihre eigenen oder die Einträge unliebsamer Konkurrenz über Jahre manipuliert. In einem hochaktuellen „Handelsblatt“-Artikel werden zudem die üppigen Gehälter der Wikipedia-Mitarbeiter gerügt, ebenso die instransparenten Ausgaben – obwohl zur Deckung des jährlichen Finanzierungsbedarfs genug Geld vorliegt, „bettelt“ Wikipedia weiterhin um Spenden. Weitere Wikipedia-Kritik kann man sogar im gleichnamigen Wiki-Artikel nachlesen, wenngleich die o.g. Dokumentation mit keiner Silbe erwähnt wird, was in der entsprechenden Artikeldiskussion wiederum teils durch die betroffenen Benutzer auch zu begründen und ihr eigenes Verhalten zu rechtfertigen versucht wird.

Wikipedia Spenden Dauerauftrag kündigen

Ärgerlicherweise ist es für Leute mit Wikipedia-Spendenabo äußerst schwierig, dieses wieder zu kündigen. Anders als jedes seriöse Unternehmen, existiert hierzu keine offizielle Anschrift oder anderweitige Formalität. Erst per Google findet man eine einzige kleine Seite dazu, auf der zum Lastschriftverfahren explizit überhaupt nichts geschrieben steht – lediglich unter dem Punkt „Kreditkarte“ kann man hierzu etwas finden, was sich wohl auch zum Spenden per Lastschriftverfahren eignet:

Teile uns per E-Mail an donate @ wikimedia.org mit, was geändert werden soll, und gib uns möglichst genaue Informationen zu deiner ursprünglichen Spende, nämlich:

  • die E-Mail-Adresse, an welche die Spendenquittung geschickt wurde,
  • den vollen Namen.

Tut man dies, bekommt man nicht nur keine Antwort oder gar Bestätigung; Wikipedia kommt dem nicht einmal im ersten Anlauf nach. So ignorierte man mein entsprechendes Gesuch und buchte dreisterweise weiterhin Geld ab. Eine Frechheit und absolut unseriös.

Fazit: Versagt der Wikipedia im jetzigen Zustand jedwede finanzielle Unterstützung und teilt diese Informationen!

Letztlich ist Wikipedia auf dem allgemein naturwissenschaftlichen Gebiet zumeist ein exzellenter Ansprechpartner, bei allen kritischen Themen jedoch wird  durch eine Clique von mit Sonderrechten ausgestatteten Schreibern und Administratoren gezielt Manipulation zugelassen respektive vorgenommen. Ob im staatlichen Auftrag oder aus persönlichem Systemlemmingtum heraus ist aus der Ferne nicht einzuschätzen – wahrscheinlich aber beides.

Das Fass zum Überlaufen bringt schließlich der Umstand, dass solcherart Schreiberlinge von unserem Spendengeld neue Bücheranschaffungen zu Themen verschiedener „Verschwörungstheorien“ bezahlt bekommen, um so letztlich gesellschaftskritische Themenkomplexe wie 9/11 etc. mit unserem eigenen Geld zu sabotieren! Dies kann ich nicht länger unterstützen und kündigte aus den genannten Gründen fristlos meinen Dauerauftrag. Ob ihr euch anschließt, bleibt jedem selbst überlassen – aber Kenntnis dieser Machenschaften haben sollte man schon.

Was kann man außerdem tun? Der Aufbau einer alternativen Enzyklopädie wie Pluspedia und ähnlicher Projekte scheitert regelmäßig. Effektiver hingegen scheint es, eigene Gegennetzwerke zu solchen Gruppen innerhalb der Wikipedia selbst aufzubauen und sich zu einem ebenso privelegierten, unlöschbaren Nutzerstatus „hochzuschreiben“. Doch als Erstes gilt: Verbreitet die Kunde der manipulierten Wikipedia und die Zweckentfremdung eurer Spenden in den sozialen Netzwerken und Foren, sodass hierfür ein Bewusstsein und später ein schlagkräftiges Gegengewicht geschaffen werden kann!

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0 Gedanken zu „„Die dunkle Seite der Wikipedia“ – kündigt eure zweckentfremdeten Wikipedia-Spenden!

  1. tutmirnix

    Schön, dass auch Ihr es erkannt habt!

    wikipedia ist vom Ansatz her ein sehr begrüßenswerter Versuch Fakten allgemeinveständlich jedem zugänglich zu machen indem Menschen ihr Fachwissen kostenlos auf dieser Plattform darlegen.
    Leider ist bereits vom ersten Tag an damit Missbrauch getrieben worden. Einzelpersonen und auch Interessengruppen haben korrekt dargestellte Beiträge manchmal wochenlang umgestrickt und „korrigiert“, dies bis zum völligen Gegenteil.
    Leider gibt es bei Wikipedia keine Qualitätssicherungsstelle, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlt und die Beiträge durch Recherche abstützt. Weil dies sehr aufwändig ist, kosten exzellente Lexika auch so viel Geld.
    Auf der anderen Seite wird durch diese sogenannten Literaturrecherchen auch nur der Wissensstand über Jahrzehnte oder Jahrhunderte festgeschrieben, der einmal von gutmeinenden Forschern oder auch nur Schatzjägern dank mangelndem Hintergrundwissen für wahr dargestellt wurde. Ihr habt Euch ja selbst gerade der Korrektur dieser Dinge verschrieben.
    Ihr seht, wo der Hund begraben ist.
    Deshalb meine Empfehlung: Nehmt wiki als das was es ist: Eine Möglichkeit zur schnellen Orientierung wobei der Wahrheitsgehalt bei Dingen des Allgemeinwissens am größten und bei Dingen des Fachwissens oder der sehr speziellen Forschung (sowohl in Technik als auch Umwelt oder Geschichte) gegen NULL tendiert. Recherchiert anschließend selbst.
    Und noch ein Ratschlag, weil dieses Manko auch in Eurem Beitrag durchscheint:
    Die Bösewichte sind nicht nur Geheimdienste, Regierungen und institutionalisierte Interessengruppen. Bis auf die ersteren haben sie kaum Geld dafür. Die ebensogroßen Bösewichte und Wahrheitsverdreher sind die sogenannten Gutmenschen, die andere zu Ihrer Lebensweise bekehren wollen und die dies aus Enthusiasmus nach dem Motto tun: „Der Zweck heiligt die Mittel!“. Und diese Leute findet man inzwischen auch in sehr vielen Organisationen, ich brauche diese Organisationen wohl nicht näher zu definieren. Es betrifft die Bereiche: Lebensqualität, Ernährung, Umweltschutz, Klima und Energieerzeugung, um die wichtigsten zu nennen. In diesen Bereichen sind die Auskünfte in wikipedia zu mehr als 90 Prozent falsch und Versuche der Korrektur werden sofort unterdrückt.
    Wie es in dem von Euch bearbeiteten Sektor ausziehe,t wisst Ihr selbst ja wohl am besten.
    Schönen Gruß und weiter so mit Eurer Arbeit
    Werner Falkhof

    Antworten
  2. Eleana

    Ich hab vor Monaten schon meinen Dauerauftrag gekündigt: primär weil mir die Seite irgendwie immer professioneller vorkam… das roch nach System und dann kann man eigentlich davon ausgehen, dass schon wieder die Infiltration gelungen ist ;) … ich nutze Wikipedia immer noch, aber eben mit Hirn… genau wie Facebook … oder Google… oder mein superscharfes japanisches Küchenmesser: ich bin mir immer im Klaren darüber, dass es ein Werkzeug ist: schädlich oder nützlich… und immer mit Vorsicht und Sorgfalt anzuwenden :)

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