Archiv der Kategorie: Verschwörungstheorien

Zur Geschichte der Illuminaten und den rätselhaften Freimaurer-Symbolen auf der Ein-Dollar-Note

Heute beschäftigen wir uns unter Zuhilfenahme des absolut berechtigten Top-Bestsellers der alternativgedanklichen Szene „Die Jahrhundertlüge“ von Heiko Schrang im Rahmen einer kapitelweisen Buchbesprechung / Rezension mit dem oft sehr oberflächlich und unpräzise gebrauchten Begriff „Illuminaten“ – wie verhält es sich mit der Geschichte der Illuminati, woher kommen sie, seit wann gibt es sie, worin liegt ihr Ziel? Und was sollen die mysteriösen Freimaurer-Illuminaten Symbole wie das bekannte Auge über der Pyramide auf der Ein-Dollar-Note aussagen?

Gründung und Geschichte der Illuminaten

Allein bei Nennung der Wortgruppe „die Illuminaten“ zucken die allermeisten negativ berührt zusammen und schalten instinktiv auf Ablehnung – zu aufgeladen und einseitig besetzt scheint dieser Begriff geworden zu sein. Zum umstrittenen Begriff der Illuminaten und einer möglichen Alternative dazu steht anschließend etwas geschrieben – wir schauen zunächst auf die Geschichte der (sog.) Illuminaten / Illuminati zur Überblicksgewinnung, ehe auf die Freimaurer-Illuminaten Symbole bei der Ein-Dollar-Note zu kommen ist.

Schon der britische Premierminister Benjamin Disraeli sagte 1844:

„Die Weit wird von ganz anderen Personen regiert als diejeni­gen es sich vorstellen, die nicht hinter den Kulissen stehen.“

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Ist Adam Weishaupt alleiniger Gründer der „Illuminati“?

Eine neue Weltordnung in Form eines totalitären globalen Polizeistaats soll nach Einschätzung vieler Alternativtheoretikern als letztes Ziel einer im Verborgenen operierenden, hochelitären Gruppierung namens „Illuminati“ bzw. „Illuminaten“ zur uneingeschränkten Weltbeherrschung errichtet werden – die Überlegungen reichen hier von der sprunghaften Bereitschaft zur Unterordnung unter eine globale Einzelinstanz und Abgabe der Grundrechte mittels notwendigem 3. Weltkrieg (wie bei Irlmaier) bis hin zu übergangsweiser step-by-step-Versklavung; die Abschaffung des Bargeldes und Gläsermachung des Bürgers könnte ein Schritt dorthin sein.

 

Doch wo in unserer Vergangenheit beginnen solche Überlegungen? Werden wir schon seit Jahrtausenden von einer sich selbst uns überordnenden Herrschaftsklasse welch Natur auch immer beherrscht? Oder gibt es die Illuminaten „erst“ seit Frühen Neuzeit?

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Gibt es mit dem "Deutschen Verteidigungsdienst" (DVD) einen neu(entdeckt)en Schattenakteur der Weltpolitik?

Folgend ein aus dem Englischen übersetzter Artikel des „Veterans Today“ über einen selbst innerhalb der alternativmedialen Szene wenig bis nicht bekannten Geheimdienst namens „Deutscher Verteidigungsdienst“ (DVD). Über diese hochgeheime, angeblich seit Anfang des 20. Jahrhunderts bis heute existierende Organisation gibt es weder einen Wikipedia-Artikel, noch steht etwas in den Zeitungen dazu.

Stimmen die Gerüchte, wonach der Deutsche Verteidigungsdienst bis heute tiefen Zugang zu staatlichen Institutionen hat? In welche Machenschaften ist der DVD involviert und hat er gar seine Hände beim 11. September 2001 im Spiel? Wie sehen die Quellen dazu aus und was sagen Zeugen? Immerhin hätten wir es bei einer solch langarmigen Organisation mit einem neuen, im Schatten operierenden Akteur der Weltpolitik zu tun – in der Größenordnung Bilderberger, CFR, etc. Eine Spurensuche…

Deutscher Verteidigungsdienst (DVD) – Einleitung

In den 1920er Jahren soll in Deutschland eine Geheimorganisation namens Deutscher Verteidigungsdienst (DVD) gegründet worden sein. Angeblich fußt der DVD auf einer Koalition zwischen der US-amerikanischen Bush-Familie und den Initiatoren des „Hitler-Projekts“. Bis heute tauchen immer wieder Hinweise auf den DVD auf, oft im Zusammenhang mit Kinderschänderringen, der Finanzierung von Atomwaffen, den Hintergründen zu den 9/11-Anschlägen sowie anderen kriminellen Aktionen auf höchster Ebene. Weiterlesen

Entführungen durch außerirdische Grey Aliens – Opfer Jim Sparks im Interview

Die Gründer und Betreiber des bekannten (Deep)Whistleblower-Portals „Project Camelot“  (hier die deutsche Ausgabe) Bill Ryan und Kerry Cassidy sprechen in einem 5-teiligen Interview mit dem Entführungsopfer Jim Sparks, der nach eigenen Angaben seit über 19 Jahren ein sog. „Abductee“ ist, also ein durch Außerirdische Entführter. Im Gegensatz zu den allermeisten anderen Entführten, kann Jim Sparks sich allerdings an fast 100% des Erlebten bewusst erinnern. Wie es dazu kam und was Sparks zu den Hintergründen der Entführungen durch graue Außerirdische und deren Aussehen sagt, sei folgend zusammengefasst.

Jim Sparks im Interview über seine Erfahrungen als „Abductee“

Jim Sparks

Jim Sparks während des Interviews

In den über 19 Jahren als sog. „Abductee“ hat Jim Sparks zum Zeitpunkt des Interviews selbst schon hunderte von Entführungen durch Aliens miterlebt wie auch Massenentführungen von vielen Menschen gleichzeitig beobachten können (es existiert sogar ein anderweitiges Video einer Überwachungskamera, das solch eine Alien Entführung live gefilmt haben soll!).

Die ersten 6 Jahre wurden bei Sparks, wie bei allen Entführungsopfern üblich, die Erinnerungen an die Alien-Abduction aus dem Bewusstsein gezielt gelöscht. Nach eigener Aussage hatte er an Bord der Raumschiffe (wie die meisten Menschen auch) zu viel Widerstand gezeigt und sträubte sich insgesamt, zu kooperieren. Mit der Zeit jedoch freundete er sich immer mehr mit den unfreiwilligen Entführungen an und begann mit den Außerirdischen zusammenzuarbeiten. Er durfte sich sodann frei an Bord bewegen und bekam teils sogar Fragen beantwortet, die er als eine Art Belohnung für sein vorbildliches Verhalten habe stellen dürfen.

Das große Ziel der ganzen Entführungen durch Außerirdische Weiterlesen

„Die dunkle Seite der Wikipedia“ – kündigt eure zweckentfremdeten Wikipedia-Spenden!

Jahrelang hielt ich die Wikipedia in manipulativer Hinsicht für vernachlässigbar harmlos und nutze sie auch heute noch als Überblick verschaffende Erstinformationsquelle. Doch mehrere Gründe zwangen mich nun, sämtliche finanziellen Zuwendungen an die „Wikimedia-Foundation“ unverzüglich einzustellen – nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass neue Lektüre zur Diskreditierung gesellschaftskritischer Themen (sog. „Verschwörungstheorien“) durch Wikipedia gewissen Autoren von unserem Spendengeld bezahlt wird (!), was dem eigenen Aufklärungsbestreben zutiefst zuwiderläuft und neben anderen Aspekten (s.u.) dazu beiträgt, zukünftig keinen Cent mehr an Wikipedia zu verschwenden.

dunkle seite der wikipediaSpätestens seit Edward Snowdens Enthüllungen wissen wir ja ganz offiziell, dass geheimdienstliche Institutionen einen mit Steuergeldern finanzierten digitalen Informationskrieg führen – sie infiltrieren kritische Onlinediskussionen und manipulieren gezielt alternative Informationsströme. Sehr wahrscheinlich findet diese „Desinfo“ auch in der Wikipedia höchstselbst sowie auf dazu extra eingerichteten Webseiten statt, wo ab und an Wahres mit haufenweiser Falschinformation unterfüttert wird. Doch wie tief der Sumpf von Wikipedia wirklich ist, zeigt die neue Dokumentation:

„Die dunkle Seite der Wikipedia“

Ein gewichtiges Argument für den Verfall Wikipedias und seiner undurchsichtig-autoritär geführten Diskussionskultur liefert die im Herbst 2015 erschienene, privatinitiierte Dokumentation namens „Die dunkle Seite der Wikipedia“. Weiterlesen

7-Jähriger "Inuakiner" im Interview: „Ich bin eine außerirdische Reinkarnation und helfe der Menschheit beim Aufstieg“

Inuakiner David

Zurzeit schwirrt ein kostenloses PDF-Dokument vom Inuakiner David in der alternativen Wissenssphäre umher, das zwar von 2008 stammt, es in der deutschen Übersetzung aber erst jetzt ins Netz geschafft hat und das es in sich zu haben scheint: Auf circa 80 Seiten findet sich darin ein durch die rumänische Kinder-Psychologin Aryana Havah angefertigtes Interview aus 10 Gesprächssitzungen mit einem siebenjährigen Jungen, welcher von sich behauptet, als Inuakiner zur Unterstützung des kommenden, spirituellen Weltenwandels von einem anderen Planeten namens Inua auf der Erde bewusst reinkarniert worden zu sein. In dieser Funktion spricht er ausführlich über eine die Menschheit insgeheim kontrollierende außerirdische Rasse, deren mehrschichtige Manipulationsmethoden und wie man sich dagegen schützen kann.

Natürlich stellt sich als erstes die Frage: Was ist da dran am Inuakiner David, handelt es sich um Desinformation, einen Fake oder entspricht das Gesagte der Tatsächlichkeit? Die Antwort auf diese Frage überlasse ich dem Leser, denn letztlich kann es weder bewiesen noch widerlegt werden. Wenn man jedoch die Aussagen aus dem Interview mit eigenem, erworbenem Alternativwissen abgleicht, ergibt sich durchaus ein schlüssiges Bild.

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"WikiScanner" deckt auf: systematische Manipulation bei Wikipedia-Artikeln durch Lobbyisten

wikiscanner

Wikipedia im Ziel der Lobbyisten: „WikiScanner“ belegt Manipulation

Update Dezember 2015: Unbedingt die neu erschienene Dokumentation mit Namen „Die dunkle Seite der Wikipedia“ von Markus Fiedler ansehen, in der die vorsätzliche Manipulation unbequemer Themen (hier 911) durch immer dieselben Autoren nachgewiesen wird.


Die Software „WikiScanner“ launchte 2007 und erlaubt(e) es, die genauen Änderungsschritte bei Wikipedia-Artikeln durch IP-Adressen systematisch darzustellen. Dazu wurden die unterschiedlichsten IP-Adress-Netzwerke wie Behörden, Unternehmen, Organisationen, etc. erfasst und mit den bei jeder Änderung nicht registrierter Nutzer an einem Wikipediaartikel abgespeicherten IP-Adresse abgeglichen.

Wie zu erwarten, wurde bei vielen den entsprechenden Netzwerken zugehörigen Artikeln von bspw. RWE, BMW, Scientolgy, Bundestag, Spiegel, Axel Springer, etc. teils SYSTEM(AT)ISCH beschönt, verschleiert, entfernt, beworben oder gleich die Konkurrenz denunziert. Weiterlesen

Das Bilderberg-Treffen 2015 im Spiegel der Medien

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Bilderberg 2015

Nur wenige Tage nach dem diesjährigen G7-Gipfel findet das ominöse Bilderberg-Treffen in auffallend räumlicher Nähe statt…

Dass der G7-Gipfel dieses Wochenende mit Kosten von 130 bis 360 Millionen Euro im bayrischen Elmau stattfand, hat wohl auch der letzte Lemming durch die ausgiebige Berichterstattung mitbekommen. Was viele aber nicht wissen, ist, dass im Anschluss daran in dieser Woche das sogenannte „Bilderberg-Treffen“ nur 30 Kilometer südlich davon in Österreich (Telfs-Buchen) stattfindet. Bei der Bilderberg-Konferenz 2015 nehmen laut Ladungsliste der offiziellen Bilderberg-Webseite folgende acht Personen aus Deutschland teil:

  1. Achleitner, Paul M. – Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
  2. Döpfner, Mathias – CEO, Axel Springer SE (Bild-Zeitung)
  3. Enders, Thomas – CEO, Airbus Group
  4. Jäkel, Julia – CEO, Gruner + Jahr
  5. Kaeser, Joe – President and CEO, Siemens AG
  6. Lauk, Kurt – President, Globe Capital Partners
  7. Leyen, Ursula von der – Minister of Defence (!)
  8. Suder, Katrin – Deputy Minister of Defense

Wikipedia beschreibt diese angeblich unpolitischen Treffen mit lediglichem Kaffeekränzchen-Charakter wie folgt: „Die Bilderberg-Konferenzen sind informelle, private Treffen von einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel.“  (http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz ).

Man kann also sagen, dass sich hier etwa 130-150 Personen der westlichen Elite (Regierungschefs, Minister, Verlagseigner, Chefredakteure, Großkonzern- und Bankvorstände, NATO-Generäle, Hochadel etc.) hinter verschlossenen Türen einmal jährlich an wechselnden Orten und Ländern auf Teilkosten der Steuerzahler (Sicherheitspersonal, Reisekosten, ..) geheimniskrämerisch versammeln – denn von den Inhalten darf nichts nach außen dringen (wenngleich einige ihrer Sitzungsprotokolle aus den Anfangsjahren geleakt wurden, siehe unten). Wurde anfangs (Gründung 1954 im niederländischen Hotel Bilderberg) und lange Zeit danach trotz der Vielzahl teilnehmender (Polit-)Prominenz überhaupt nicht über diese Treffen berichtet, so konnte man im Zuge des Internets auch die Massenmedien dazu drängen, einige (wenige) Zeilen darüber zu schreiben.

Erst heute (8.6.2015) bspw. auf der LIVE-Pressekonferenz von Angela Merkel zu den Ergebnissen des G7-Gipfels stellte ein mutiger Journalist – vermutlich holländischer Herkunft laut Akzent – an die Kanzlerin die Frage, ob sie denn auch zum anschließenden Bilderberg-Treffen geladen wäre. Sie verneinte, antwortete gewohnt ausweichend und beendete nach dieser Frage die Pressekonferenz plötzlich. Die Live-Schaltung wurde vom Sender Phoenix ausgestrahlt und die betreffende Frage um exakt 15.28 Uhr gestellt – bisher gibt es noch keine Kopie der Konferenz in der Mediathek (Nachtrag: jetzt doch verfügbar auf Youtube, Bilderberg-Frage an Merkel ab Minute 46:45) . Es zeigt aber, dass das Thema der Bilderberg-Konferenz zunehmend im Journalismus anzukommen scheint.

Und auch sonst scheint diese ominöse Konferenz vermehrt in den medialen Fokus zu rücken – zwar noch nicht bei den Leitmedien (siehe Update), wohl aber anderen bekannten Formaten wie dem Handelsblatt und kleineren Zeitungen. Hierzu eine kleine Auflistung der Medien, die über das Bilderberg-Treffen 2015 berichtet haben:

Nachtrag 09.06.2015: auch Spiegel Online schreibt über die Bilderberger – so halb zumindest

Ja ist das denn zu glauben? Jahrzehnte lang hüllten sich die Leitmedien über diese Konferenz in Schweigen und nun berichtet gar der Spiegel darüber; wobei hier vielmehr der klägliche Versuch unternommen wurde, in einer unlustigen Satire die Kritik an diesem Gipfel diskussionslos als typische Verschwörungs-Spinnerei abzuwatschen.

Ein Foren-Nutzer schreibt sogar in all seiner Unwissenheit selbstbewusst wie falsch über die Bilderberg-Treffen:

Da wird nix vom Steuerzahler bezahlt! Selbst wenn da 3 Polizisten mehr stehen dann werden die nicht extra neu eingestellt sondern hätten ihr Gehalt sowieso bekommen.
Das Treffen selbst ist privat finanziert.

Soviel voller Stolz verkündete Unwahrheit tut beinahe weh – und so war jenem Systemlemming dann auch entsprechend zu antworten:

Sie sind das typische Beispiel für einen falsch aufgeklärten – also verklärten – Online-Foristen, der großspurig annimmt, die Wahrheit längst gepachtet zu haben und diese nun den achso-verrückten Kritikern in aller Erhabenheit veräußern zu können. Der Steuerzahler muss nämlich sehr wohl für einen Teil der Kosten aufkommen. Der deutsche Bundestag bspw. übernimmt die geltend gemachten Reisekosten ihrer dort geladenen MdB-Abgeordneten (Quelle: http://www.abgeordnetenwatch.de/eckart_von_klaeden-650-5605–f115466.html , der auch sonst recht interessante Einblicke aus seiner Teilnahme an diesem Konferenzformat gibt, z.B.: „Auf der Konferenz können sie [in einer nahezu einzigartigen Gesprächsatmosphäre] ungehindert und offen über aktuelle Probleme der Weltpolitik und –wirtschaft diskutieren.„)

Aber auch die Sicherheitskosten des extra abgestellten Polizeipersonals wurden offiziell mind. im Jahre 2011 in der Schweiz zur Hälfte durch den Bund getragen. (Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz#Finanzierung unter Bezugnahme auf schweizerische Medien). Und da stehen dann auch nicht „3 Polizisten mehr“, sondern es fallen Kosten an, die man dieses Jahr in Österreich auf ca. 2,8 Millionen Euro beziffert!  (Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4741463/BilderbergTreffen_Gegner-setzen-auf-Protestmarsch )

Es stellt sich also zunächst schon die Frage, weshalb vorgeblich rein private, apolitische Konferenzen aus öffentlichen Geldern finanziert werden (müssen)? Und als zweites stellt sich die Frage, weshalb hier viele der Foristen ihr Nichtwissen so selbstsicher wie unkritisch herausposen (müssen).

Nachtrag 10. und 11.6.
In zwei neuen Artikeln berichtet der Spiegel jetzt etwas ausgewogener und informativer über die Bilderberger:

Nachtrag ab 10.06.2015: quasi alle namhaften Medien berichten plötzlich und erstmalig in der Historie über die Bilderberger! Siehe:

Nanu, was ist denn jetzt passiert, mag man sich angesichts der plötzlich umfangreichen Berichterstattung durch die Massenmedien über das diesjährige Bilderberg-Treffen fragen – zum ersten Mal in der Geschichte der deutschsprachigen Medienlandschaft berichten in diesem Jahr quasi alle Leitmedien über dieses Treffen; ein Novum! Zwar fällt die Kritik darüber sehr verhalten aus, man gibt auch keinerlei Gründe an, weshalb nach all den Jahrzehnten erst dieses Jahr die Medien wie aus dem Nichts darüber berichten und muss auch in jedem Artikel zwanghaft einen Hinweis auf die „verrückten Verschwörungstheoretiker“ platzieren sowie die Kommentarfunktion dazu vorsichtshalber gleich deaktivieren – aber ganz offensichtlich ist hier das bisherige Gebot des (selbst?)verhängten Schweigemantels durchbrochen worden!

Literatur:

Weshalb aber die plötzliche Berichterstattung über die Bilderberger in den Massenmedien?

Vermutlich ist diese plötzliche Berichterstattung mit den nicht mehr zu leugnenden Treffen einflussreichster Kreise durch die alljährlich darüber schreibenden (Vorort-)Blogger der alternativen Medienszene zu erklären, welche die Bilderberger Jahr für Jahr in den Fokus der Öffentlichkeit zu zerren suchen; eventuell sogar als „Weisung von Oben“, um scheinbare Transparenz vorzutäuschen. Vielleicht hat man aber auch unlängst ein neues Konferenzformat einberufen oder geplant, da die Verheimlichung des Bilderberg-Formates längst aufgeflogen ist und nun eine wunderbare Tarn-Institution einer wirklich konspirativen Nachfolgetagung hergäbe – zuzutrauen ist es ihnen allemal.

Der Blogger „Freeman“ beobachtet die Berichterstattung und die Bilderberg-Treffen seit vielen Jahren teils live vor Ort und schreibt zur Kehrtwende der Medien Folgendes:

Eines können wir uns als langjährige Beobachter der Bilderberger zu Gute halten, wir haben dieses lichtscheue Gesindel in die Öffentlichkeit gezwungen. Durch unsere Berichterstattung und Veröffentlichung der Teilnehmer an Hand von Fotos mussten sie etwas an „Öffentlichkeitsarbeit“ tun. Bis vor 5 Jahren leugneten die Mainshitmedien, die Bilderberger gibt es überhaupt. Nur weil wir alternativen Medien mit Hilfe des Internet sie aus der Deckung holten und ihr Geheimtreffen publik machten, fingen sie plötzlich an eine Webseite zu führen. Die gibt es erst seit 2010. Dann haben die Bilderberger die Teilnehmerliste dort veröffentlicht, aber erst nach der Tagung. Die Themen die besprochen wurden kamen später dazu. Mittlerweile wird die Liste der Teilnehmer und was besprochen wird vorab bekannt gemacht, und jetzt ist sogar der Veranstalter selber vor Beginn des Treffens zu einem Interview bereit. Von absoluter Dunkelheit und Schweigen bis hin zu etwas Transparenz, zu dem haben wir sie gezwungen.

Damit hat er schon recht – noch vor wenigen Jahren wurden Leute, die von einem Bilderberg-Treffen gesprochen haben, als paranoide Spinner hingestellt – dieses Jahr hingegen berichtet erstmals die gesamte Presselandschaft über das Treffen.

Weitere News-Artikel darüber sind zB. durch die Google- oder bing-News-Suche zu finden: bing.com-Newssuche

Update: Freeman hat nun auch ein Antwortschreiben eines Pressesprechers von Ursula von der Leyen veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass ihre Teilnahme „dienstlich begründet“ war und die Konferenzteilnehmer generell wegen ihrer „Multiplikatorwirkung“ ausgewählt werden. Damit ahebn wir zum ersten Mal den schriftlichen Beweis, dass die Bilderberg-Konferenz sehrwohl politischen Charakter hat und die Berufstätigkeit ihrer Teilnehmer  tangiert. Zudem ist das Wort  „Multiplikatorwirkung“ äußerst aufschlussreich, da es zeigt, wie eine auf der Konferenz beschlossene Agenda durch den gesellschaftlichen Einfluss der Teilnehmer zur Umsetzung gelangen soll. Leider taugt das Schreiben nicht als verwertbare Quelle im akademischen Sinne, da es nirgends auf einer offiziellen Seite (wie beim MdB Klaeden, siehe unten) geschrieben steht. Somit würde es das Zitat auch nicht in die Wikipedia schaffen – dabei sollte es auch den letzten „Skeptikern“ die Augen öffnen.

Hier das Antwortschreiben zu von der Leyen:

Ihre Anfrage vom 13.06.2015

Sehr geehrter Herr …,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage, die wir Ihnen gern beantworten.

Die Bilderberg-Konferenz hatte in diesem Jahr einen klaren sicherheits- und verteidigungspolitischen Bezug. So wurden unter anderem die Themen NATO, mittlerer Osten, Iran, Russland sowie die europäische und amerikanische Sicherheitsstrategie behandelt. Teilnehmer an der diesjährigen Konferenz war unter anderem auch der NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg. Die Liste aller Teilnehmer an der Bilderberg-Konferenz 2015 ist durch die Veranstalter im Internet veröffentlicht worden. Die Bundesministerin der Verteidigung hat auf Bitten des Veranstalters einen Vortrag zur europäischen Sicherheitsstrategie gehalten und an einer Paneldiskussion zum Thema teilgenommen. Die Teilnahme an der Konferenz war somit dienstlich veranlasst. Bei der dienstlich begründeten Teilnahme an einer Konferenz sind die Reisekosten durch den Bund zu tragen.

Das Treffen bietet einen sehr guten Rahmen, die deutschen sicherheitspolitischen Positionen im Rahmen eines prominent besetzten Auditoriums vornehmlich aus Europa und Nordamerika einzubringen. Die Teilnehmer der Konferenz verfügen in ihren Heimatländern über eine beachtliche Multiplikatorenwirkung in ihrem beruflichen/öffentlichen und auch persönlichen Umfeld. Informelle Treffen wie dieses sind ein wichtiger Bestandteil praktischer Politikgestaltung gerade auch in der Sicherheitspolitik. Deutschland muss auch hier seine Positionen einbringen und vertreten. Der Meinungsaustausch unter den sog. „Chatham-House-Rules“ ist dabei ein gängiges Verfahren. Es soll dazu dienen einen offenen Meinungsaustausch zu ermöglichen.

In der Hoffnung, Ihnen weitergeholfen zu haben verbleiben wir mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Hirtzel,
Sachbearbeiter

Bilderberg-Treffen im Bundestag angesprochen

Aber auch bis in den Bundestag hat es dieses Konferenzformat schon geschafft. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Reiner Brüderle konfrontierte bspw. den Grünen-Vorsitzenden Jürgen Trittin 2012 öffentlich in einer aufgezeichneten Bundestagssitzung mit dessen Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz desselben Jahres, woraufhin Trittin sichtlich verwundert wie peinlich berührt reagierte – er verschwieg dieses Treffen selbst seinen Parteikollegen gegenüber und man nötigte ihn durch Brüderles Bloßstellung dann zu einer öffentlichen Stellungnahme.

Bilderberger im Spiegel der Wissenschaft

Wie in meinem kürzlichen Blogartikel über die Stellungnahme eines Politikwissenschaftlers zu den Bilderbergern (er hatte nie davon gehört) angekündigt, habe ich am Wochende in stundenlanger Arbeit über 150 (!) Universitätswissenschaftler aus dem Bereich der Politik separat per Mail angeschrieben und nachgefragt, ob diese denn die Bilderberger kennen und was sie davon halten; für wie plausibel sie die angeblich unpolitischen Treffen halten etc. Das Ergebnis dieser kleinen Studie wird im Laufe der nächsten Tage Wochen nach Auswertung aller Antworten hier im Blog vorgestellt. Nachtrag: Wie Heise/telepolis berichtet, hat sich sogar ein Sozialwissenschaftler in über 100 Seiten mit den Bilderbergern wissenschaftlich auseinandergesetzt.

Protokolle der Bilderberg-Konferenzen via Wikileaks zum Download

bilderberg 2015Ferner hänge ich einige geleakte Protokolle der Bilderberg-Treffen hiermit an, die man im undurchsichtigen Dickicht der Wikileaks-Plattform finden kann. Leider liegen die Protokolle teils viele Jahrzehnte zurück und sind auch nur auf Englisch einsehbar, aber sie überhaupt lesen zu dürfen, ist ein großer Fortschritt Richtung Aufklärung – schon kurios, wie die Mainstreammedien jetzt zwar plötzlich über die Bilderberger berichten, solche Dokumente aber nicht einmal erwähnen, geschweigedenn auswerten.

Hinweis: in den Bilderberg-Protokollen werden in der Regel keine Namen genannt. Stattdessen wird geschrieben, „Ein Teilnehmer aus Deutschland gab zu bedenken, …“

Bundestags-Abgeordneter von Klaeden beantwortet online Fragen zu seiner Teilnahme an den Bilderberg-Treffen 2008

Ich empfehle jedem Interessierten ohnehin, die verschiedenen Fragen der Bürger an den CDU-Bundestagsabgeordneten Eckart von Klaeden bezüglich seiner Bilderberg-Konferenz-Teilnahme 2008 auf abgeordnetenwatch.de zu lesen: http://www.abgeordnetenwatch.de/eckart_von_klaeden-650-5605–f115466.html

Alle Aussagen von ihm über die seine Teilnahme an den Bilderberg-Treffen, teils mit widersprüchlichem Charakter, seien folgend wiedergegeben, da sie nur schwer aus der Unübersichtlichkeit der 19 Seiten (!)  mit den zahlreichen anderen Fragen herauszusuchen sind. Die Namen der Fragenden wurden der Privatsphäre wegen so gut wie möglich entfernt, ebenso nicht die Bilderberger betreffenden Zusatzfragen und -antworten [in eckigen Klammern durch 3 Punkte …]. Weiterlesen

"Harodim – nichts als die Wahrheit?": 911-kritischer Spielfilm zum Augenöffnen

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Ihr bemüht euch auch schon seit Jahren vergebens, Bekannte oder Familienmitglieder über die Unstimmigkeiten des 11. Septembers aufzuklären? Dokumentationen dazu werden pauschal als verschwörungstheoretische Spinnereien abgelehnt und nicht einmal angeschaut? Dann habt ihr nun mit dem Kinofilm „Harodim – nichts als die Wahrheit?“ eine Augen öffnende Aufklärungswaffe mit hohem Unterhaltungswert zur Hand.

harodim stream download

In diesem wirklich gut gemachten Verschwörungsthriller von 2012 werden viele der unzähligen Merkwürdigkeiten zu den Anschlägen vom 11. September 2001 als spannendes, stilistisches Mittel dem Zuschauer leicht verständlich und doch unterhaltsam aufbereitet. In der Hauptrolle eines Ex-Navy Seals spielt Travis Fimmel (bekannt als Protagonist der Serie „Vikings“) einen in Eigenregie agierenden Terroristenjäger, um den vorgeblichen Tod seines in den Trümmern des World Trade Centers umgekommenen Vaters zu rächen.

Beim Verhör mit „einem“ der vermeintlichen Drahtzieher (wer genau wird an dieser Stelle nicht verraten, auch im Film fällt sein Name nie explizit – ist allerdings offensichtlich und soll vom Zuschauer wohl selbst erschlossen werden) wird der Navy Seal aber immer mehr mit Argumenten für eine Inszenierung der Anschläge durch Regierungskreise konfrontiert, die er anfangs noch mit vielen Gegenargumenten skeptisch zu entkräften sucht, sich im Laufe des Films jedoch mehr und mehr „der Wahrheit“ bewusst wird.

 

Das Kammerspiel „Harodim“ ist also ein im Gewand eines spannenden Spielfilms gekleidetes Wechselspiel zwischen Pro- und Kontra-Argumenten rund um die Ereignisse des 11. Septembers und eignet sich somit wunderbar für einen gemütlichen Filmabend, zu welchem man bestenfalls noch unkritische Freunde und Bekannte einlädt.

„Harodim“ – Stream und Download

Der Thriller „Harodim – nichts als die Wahrheit?“ ist legal und kostenlos auf Youtube als Stream verfügbar und kann von dieser Quelle auch heruntergeladen werden (via clipconverter bspw.). Eine andere Quelle wäre Vimeo (hier).

Unbedingt anschauen, es lohnt!

https://www.youtube.com/watch?v=r-8H66kqZO0

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Video soll Marslandung von 1962 zeigen

mars 1962

Ausschnitt des Marslandungsvideos von 1962

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Im Jahre 1977 wurden in der allerletzten Folge der TV-Sendung „Science Report“ spektakuläre Bilder gezeigt, die angeblich von einer Mars-Landung vom 22. Mai 1962 stammen sollen! In Gemeinschaftsarbeit hätten Russen und Amerikaner (unter etwaiger Verwendung außerirdischer Technologie?) einen eventuell bemannten Flugapparat auf den Mars geschickt und diese Operation inklusive Entdeckung einer außerirdischen Lebensform in Farbe filmen können. Anomalien vom roten Planeten tauchen ja immer wieder auf, nun also auch ein vermeintliches Landungsvideo.

Auf diesem Video (s.u.) erkennt man eine aus dem Innenraum eines Flugobjektes gefilmte rötlich-felsige Sandlandschaft mit blauem Horizont. Die Display-Anzeige listet dabei sowohl in englischer als auch in russischer Sprache Messdaten des Planeten auf: äußerer Luftdruck von 700 Millibar, Außentemperatur von 4° Celsius und eine Windgeschwindigkeit von 21 km/h. Dies wären erdähnliche Bedingungen und daher potentiell lebensfreundlich. Und tatsächlich sieht man beim Landeanflug, wie eine Art riesiger Sandwurm Erdauswürfe auf der Oberfläche hinterlässt und sich fortzubewegen scheint – das Personal ist außer sich und schreit „biggest thing in history!“, man sei auf dem Mars erfolgreich gelandet und hätte Leben entdeckt.

Für die Echtheit des Videos spräche die Präsentation in einer seriösen Fernsehsendung in den 1970er Jahren. Allerdings macht die Kooperation zwischen den eigentlich verfeindeten Parteien des Kalten Krieges stutzig. Zudem wurde erst kurz vorher gerade einmal der erste Satellit in den Orbit geschossen („Sputnik“), die Weltraumtechnologie steckte offiziell noch in den Kinderschuhen. Andererseits wissen wir aus der Geschichte, dass Regierungen oder mächtige Organisationen innerhalb dieser Regierungen zuverlässig das eigene Volk belügen. Völlig ausgeschlossen wäre es also nicht.

Schaut es an und urteilt selbst:

      Reinhard Habeck

Studie enthüllt: Verschwörungstheoretiker oft rationaler als Befürworter offizieller Darstellungen

Gute Neuigkeiten für alle Grenzgänger und „Verschwörungstheoretiker“: Ein Team aus US-amerikanischen und britischen Wissenschaftlern fand in einer Studie zu ihrem Überraschen heraus, dass – entgegen der landläufigen Meinung – Menschen, die offizielle Theorien kritisch hinterfragen und vom Mainstream dafür als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet werden, in ihrem Duktus und ihrer Argumentation deutlich vernünftiger agieren als jene, die den offiziellen Theorien ungebrochen glauben schenken.

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911 studie verschwörungstheorie vernünftiger rationaler

Screenshot der Studie

Konkret untersuchte die sozialpsychologische Studie digitale Diskussionsbeiträge und -verläufe über Verschwörungstheorien zu den Anschlägen vom 11. September 2001 und kategorisierten sie in konventionelle, verschwörungstheoretische und anti-verschwörungstheoretische Kommentare. Von den insgesamt 2.174 untersuchten Nutzerbeiträgen wurden 1.459 als verschwörungstheoretisch und gerade einmal 715 als konventionell eingestuft.

In der Studie heißt es wörtlich, dass „Menschen, welche die offizielle Darstellung über den 11. September favorisierten, im Allgemeinen einen feindseligeren Ton anschlugen, wenn sie versuchten, Andersdenkende zu überzeugen“. Ein weiteres Ergebnis der Studie lautet – wer hätte das gedacht -, dass Kritiker offizieller Darstellungen die Titulierung „Verschwörungstheoretiker“ ablehnen und sich stattdessen als „Infokrieger“ betrachten. Sie arbeiten mit Argumenten statt Diffamierungen.

Solltet ihr also mal wieder auf aggressive Kontrahenten im Netz bei einer diesbezüglichen Debatte treffen, so dürft ihr sie ruhig auf diese Untersuchung aufmerksam machen – der ohnehin meist latent beleidigende Ton darf dann als Indiz hierfür herhalten und Betroffene als ertappt gelten.

Gefunden bei scnews.info. Zudem publizierte auch exopolitik.org einen interessanten Beitrag dazu, der noch weitere, zu einem ähnlichen Ergebnis kommende Studien anführt.