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Nahtoderfahrung – Berichte aus Himmel und Hölle

Frau erlebt Nahtoderfahrung

Berichte einer Nahtoderfahrung (auch Nahtoderlebnis) gehen unter die Haut! Insbesondere dann, wenn die Betroffenen nicht von himmlischen Wesen und harmonischem Frieden umgeben waren, sondern einen Einblick in das Leiden der Hölle bekamen. Fast alle Menschen, die von einer solchen Höllen-Nahtoderfahrung berichten, schlagen danach eine 180 Grad-Wendung ein und leben ein Leben im Dienste der Liebe und zu Gott. Egal ob Schwerverbrecher oder atheistischer Universitätsprofessor – eine Nahtoderfahrung markiert eine Zäsur im Denken und (Er)Leben eines Menschen.

Überdies bieten insbesondere Berichte von Nahtoderfahrungen blinder Menschen einen schwer leugbaren Beweis für die Existenz der Seele. Damit zerbröselt das gegenwartswissenschaftliche Paradigma des Materialismus, das ja dergestaltige Existenzebenen fernab des atomischen Daseins dogmatisch verneinen. Solche Wissenschaftler haben entsprechend große Schwierigkeiten damit, wenn eine von Geburt an blinde Person durch eine Nahtoderfahrung berichtet, wie sie erstmalig Farben und Licht sehen kann. Welch überwältigende Erfahrung muss das für sie gewesen sein! Und welch Arroganz muss einen Menschen befallen, solcherart Erfahrung als bedeutungslose Hirnhalluzination abzutun? Oder wenn kleine Kinder mit der Seele ihrer vor der eigenen Geburt verstorbenen Geschwister während eines Nahtoderlebnisses kommunizieren und deren Namen erfahren, obwohl sie davon gar nichts wissen konnten und von den Eltern erst im späteren Alter unterrichtet werden sollten.

Die moderne Wissenschaft erklärt in ihrer materialistischen Hilflosigkeit Nahtoderfahrungen als bloße Halluzinationen des Gehirns. Und das, obwohl es Nahtoderfahrungsberichte gibt, die von Personen OHNE Hirnaktivität stammen! Nur wenige Ausnahmeforscher erkennen die Tatsächlichkeit des Erlebten an. Nach dem Lesen solcher Nahtoderlebnisse kann man nur mahnen: Übt euch täglich in Liebe und Mitgefühl allen Wesen gegenüber! Vergebt ihrer Schlechtigkeit. Betet zu Gott und wenn möglich auch zu Jesus Christus. Es ist die reine Sozialisation, die den nun stirnrunzelnden Leser bei solchen Zeilen die Falten ins Gesicht treibt. Ich schlage allen Skeptikern vor: Lest euch die nachfolgenden Berichte zunächst einmal durch. Und macht euch dann erneut Gedanken darüber. Sie stehen stellvertretend für Millionen (!) solcher erfahrenen Erlebnisse auf allen Teilen der Welt unterschiedlichster Kulturen.

Nahtoderfahrung Berichte

Im Folgenden seien viele im Netz zu findende ausführliche Nahtoderfahrung Berichte wiedergegeben. Damit ist diese Sammlung neben der von „Derf“ (s.u.) die größte ihrer Art im deutschsprachigen Raum. Wir beginnen mit dem nach der Quelle als „Nahtoderfahrung Bericht Nummer 5“ bezeichneten Erfahrung der angesprochenen, von Geburt an blinden Person:

Nahtoderfahrung Bericht 5
Bericht einer Frau, die von Geburt an blind ist und 1973 im Alter von 22 Jahren bei einem Autounfall aus dem Wagen geschleudert wurde. Sie zog sich eine Schädelbasisfraktur sowie Frakturen an Nacken- und Rückenwirbeln zu. Die Frau konnte außerhalb ihres Körpers von oben den Unfallort wahrnehmen sowie das Krankenhaus, in das man sie brachte. Einen ausführlichen Bericht findet man im Buch „Mindsight“ von Ring und Cooper. Der Fall wurde auch in der BBC-Sendung „The day I died“ behandelt.

„Ich habe niemals auch nur das geringste gesehen, kein Licht, keinen Schatten, überhaupt nichts. Sehr viele Leute fragen mich, ob ich schwarz seheh kann. Nein, auch schwarz sehe ich nicht. Ich sehe überhaupt nichts. Und in meinen Träumen habe ich keine visuellen Eindrücke. Dort gibt es nur Geschmack, Gefühl, Geräusch und Geruch…

Zunächst kann ich mich daran erinnern, dass ich im Harbour View Medical Centre war und auf alles hinabschaute. Es war beängstigend, denn ich war es nicht gewohnt, etwas visuell wahrzunehmen, das war mir vorher noch nie passiert! Am Anfang war es ziemlich unheimlich! Aber dann erkannte ich meinen Ehering und mein Haar. Und ich dachte: Ist das mein Körper da unten? Bin ich etwa tot? Sie schrien immer wieder: Wir können sie nicht zurückholen, wir können sie nicht zurückholen. Und sie arbeiteten wie besessen an diesem Ding, von dem ich jetzt wusste, dass es mein Körper war, obwohl er mir eigentlich nichts bedeutete. Weiterlesen

Der Naturzustand des Thomas Hobbes im Vergleich zur buddhistischen Philosophie Siddharta Gautamas

Im folgenden eine nach streng traditionellen Wissenschaftskriterien verfasste Ausarbeitung, die sich mit dem Ziel der Schaffung eines eigenständigen Forschungs- und Theorieansatzes durch den Vergleich der abendländischen Naturrechtsphilosophie des Thomas Hobbes zur Philosophie des Siddharta Gautamas („Buddha“) beschäftigt. Die Naturrechtsargumentation des Thomas Hobbes in aller Kürze zusammenfassend vorausgeschickt:

Alle Menschen sind von Natur aus mit den gleichen Rechten ausgestattet (Naturrecht), bei dem das Recht des Stärkeren zählt. Um diesen natürlichen Zustand eines „Krieges aller gegen alle“ zu beenden und Ordnung herzustellen, treten wir Menschen diese natürlichen Rechte in einem sog. (eigentlich fiktiven da faktisch nie niedergeschriebenen) „Gesellschaftsvertrag“ an einen übergeordneten Souverän ab („Staat“), der dafür im Gegenzug den permanenten Kriegszustand beendet und gesellschaftliches Zusammenwirken möglich macht. Ist der Souverän jedoch nicht mehr in der Lage, diese hoheitlichen Aufgaben wahrzunehmen (etwa bei einem Bürgerkrieg), fällt das Gewaltmonopol wieder zurück an den Einzelnen und der ursprüngliche natürliche Zustand („Naturzustand“) des „Krieges aller gegen alle“ ist wiederhergestellt, wobei erneut das Recht des Stärkeren gilt. Da wir uns momentan in diese Richtung zu bewegen scheinen, macht eine Beschäftigung mit dem Thema umso mehr Sinn.

Überdies sind die im Fließtext auftauchenden Zahlen am Ende eines Satzes Fußnoten mit Verweis auf die wissenschaftliche Quelle oder einer weitergehenden Anmerkung – diese wurden in Endnoten der besseren Lesbarkeit wegen konvertiert und finden sich ganz zum Schluss.

Originaltitel:

Der Naturzustand des Thomas Hobbes im Vergleich zur
buddhistischen Philosophie Siddharta Gautamas

Deutung und Entwurf einer neuen Argumentationsfigur als Grundlage
alternativer politökonomischer Handlungsempfehlungen

Inhaltsverzeichnis:

  1. Einleitungsteil

1.1 Themenhinführung, Ausgangsfrage und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise und Methodik

1.3 Forschungsstand und Quellenlage

  1. Das Naturzustandstheorem des Thomas Hobbes

2.1 Grundgerüst und Prämissen des Hobbesschen Naturzustandes

2.2 Der Gesellschaftsvertrag

  1. Die buddhistische Philosophie im Vergleich zum Naturzustand
    des Thomas Hobbes

3.1 Grundgerüst und Prämissen der buddhistischen Philosophie

3.2 Der „Buddhistische Naturzustand“ – Entwurf einer
neuen Argumentationsfigur

3.2.1 Neue Betrachtungsweise zum Gesellschaftsvertrag

3.3 Überlegungen zu politökonomischen und tiefenökologischen Handlungsempfehlungen als Konsequenz des „Buddhistischen Naturzustandes“

  1. Schlussteil

4.1 Zusammenfassung.

4.2 Fazit

  1. Quellen- und Literaturverzeichnis.

5.1 Primärquellen

5.2 Monographien

5.3 Internetquellen

1. Einleitungsteil

1.1 Themenhinführung, Ausgangsfrage und Zielsetzung

Der englische Philosoph und Staatstheoretiker Thomas Hobbes (1588 – 1679) entwickelt unter dem Eindruck des Englischen Bürgerkrieges in seinem Hauptwerk „Leviathan“ (1651) über mehrere Etappen hinweg ein neuartiges Vertragsargument zur Legitimierung politischer Herrschaft: den außerstaatlichen Naturzustand, welcher mittels Gesellschaftsvertrag in ein geordnetes Staatswesen übergehen soll. Diese dreigliedrige Grundstruktur von „Naturzustand à Gesellschaftsvertrag à Gesellschaftszustand“ dient allen Vertragstheoretikern bis heute als Maßstab und wird daher in dieser Untersuchung einer detaillierten Analyse unterzogen. Im Anschluss daran soll ein eigenständiger Forschungsansatz mittels Vergleich zur buddhistischen Grundtheorie neue, plausible Handlungsempfehlungen für das menschliche Zusammenleben entwickeln. Die Ausgangsfrage und Zielsetzung lautet daher:

buddha figur deko statue

Lässt sich aus der Logik und dem Naturell des Hobbesschen Naturzustandstheorem heraus im Vergleich zur Logik des buddhistischen Grundkonzeptes der „vier edlen Wahrheiten“ ein neuartiger Naturzustand entwerfen und wenn ja, kann uns dieser alternative, politökonomische Handlungsempfehlungen zum Bewältigen der globalen Sozial-, Wirtschafts- und Umweltprobleme plausibel offerieren? Diese theoretische Erfassung der Wirklichkeit soll also nicht zuletzt auch praktischen Nutzen in Form neuer Denkanregungen und Diskursimpulse hinsichtlich konkreter Verbesserungen und Lösungsvorschläge bestehender Probleme in den genannten Themenfeldern erhalten.

1.2 Vorgehensweise und Methodik

Die Betrachtungsebene dieser Untersuchung ist der Ausgangsfrage entsprechend politphilosophischer Natur mit gelegentlich notwendigen, interdisziplinären Exkursen in die Geschichtsphilosophie und der Religionswissenschaft sowie teilweise auch der Ökonomie und Ökologie. Dabei wird sich grundsätzlich eines hermeneutischen Ansatzes bedient, auf dessen Basis deduktive Schlussfolgerungen das Aufzeigen alternativer Handlungsempfehlungen in den beiden letztgenannten Bereichen ermöglichen. Dieser hermeneutischen Vorgehensweise gemäß werden verfügbare empirische Informationen – etwa Studien- und Forschungsergebnisse auch fachfremder Autoren – zur normativen Interpretation und Beantwortung der Ausgangsfrage herangezogen.

Konkret bedeutet dies, dass sich nach einem Abgleich der Forschungs- und Quellenlage der Grundthematik mittels erläuternder Darstellung des Hobbesschen Naturzustandes genähert wird. Erst wenn dieses Theorem in seiner grundsätzlichen Argumentationslogik verinnerlicht wurde, kann aufbauend darauf ein Vergleich mit der buddhistischen Philosophie erfolgen, welcher schließlich die neue Argumentationsfigur „Buddhistischer Naturzustand“ hervorbringen soll, auf deren Basis allgemeingültige Handlungsempfehlungen gedeutet werden können.

1.3 Forschungsstand und Quellenlage

Als einführendes Standardwerk und Klassiker der politischen Theorie gilt Norbert Hoersters kommentierte Zusammenstellung „Klassische Texte der Staatsphilosophie“, in der er pointiert die wichtigsten Vertreter staatsphilosophischer Theorien und ihre Hauptwerke vorstellt. Dabei wird deutlich, dass Thomas Hobbes mit seinem „Leviathan“ den Grundstein für das moderne Verständnis eines „Naturzustandes“ legt, auf den sich alle folgenden Vertragstheoretiker – von bspw. John Locke über Jean-Jacques Rousseau bis hin zum moderneren John Rawls – in ihren Schriften und Ausführungen beziehen. Schon deshalb lohnt ein Blick auf das Hobbessche Naturzustandstheorem.

Neben der leicht zugänglichen Primärliteratur stellt sich auch die Quellenlage der verfügbaren Sekundärliteratur als äußerst günstig heraus. Hier gilt es, aus dem Gros dieser Quellen die themenrelevantesten Schriften herauszufiltern. Nach eingängiger Recherche und Forschung lässt sich feststellen, dass hierzu insbesondere das Werk „Politische Philosophie“ der drei Autoren Becker, Schmidt und Zintl hervorzuheben ist – darüber hinaus genutzte Literatur findet sich im angehängten Quellenverzeichnis gelistet.

In der Forschung umstritten ist vor allem der Grad der Gewichtung der verschiedenen Argumente innerhalb der Hobbesschen Naturzustandstheorie, auf die an geeigneter Stelle noch näher eingegangen wird. Aus Platzmangel kann indes die historische und etymologische Herleitung des Naturzustandes ebenso wenig wie die Sozialisationsumstände Hobbes‘ (Stichwort englischer Bürgerkrieg) einer näheren Betrachtung unterzogen werden.

2. Das Naturzustandstheorem des Thomas Hobbes

2.1 Grundgerüst und Prämissen des Hobbesschen Naturzustandes

Thomas Hobbes nähert sich dem Theorem des Naturzustandes nach Zintl und Schmidt über zwei unterschiedliche, doch letztlich ergebnisgleiche Gedankengänge: Zum ersten untersucht er die empirischen bzw. positiven und zum zweiten die normativen bzw. moralischen Rahmenbedingungen, denen der Mensch ohne staatliche Ordnung unterliegt.[1]

So heißt es gleich zu Beginn des XIII. Kapitels „Vom Naturzustand der Menschen in bezug [sic] auf ihr Glück und ihr Elend“ aus dem Leviathan, der Mensch wäre von Natur aus in seiner physischen und psychischen Konstitution recht homogen geschaffen, sodass noch der Schwächste den Stärksten zu töten vermag.[2] Neben dieser natürlichen Gleichheit der Fähig- und Fertigkeiten und dem sozialen wie materiellen Umfeld sind auch die menschlichen Handlungsmotive – die Absicht[3] hinter der Tat – für Hobbes Naturzustandstheorie von essentieller Bedeutung und in seinem Beurteilungsspielraum von überwiegend egoistischer Natur gezeichnet: Diese umfassen nämlich in erster Linie den Selbsterhalt des Menschen, verbunden mit dem eigenen Wohlergehen und einem dementsprechenden Drang nach verschönernden Dingen des Lebens.[4] Die diesem Selbsterhaltungstrieb entsprungenen Eroberungen mit dem Ziel der Machtvermehrung und Fremdunterwerfung sind selbst vorbeugend und mit listigen Mitteln zulässig, gar „zur Selbsterhaltung eines Menschen notwendig“.[5] Zudem verfüge der Mensch über ein natürliches Bedürfnis nach sozialer Anerkennung; Hobbes spricht in diesem Zusammenhang auch gern von „Ruhm“ bzw. „Ruhmsucht“[6], was Schmidt und Zintl im Vergleich zu den übrigen Argumenten Hobbes jedoch als „weit weniger plausibel“[7] bezeichnen, während andere wie Leo Strauss dagegen den Schwerpunkt der Hobbesschen Argumentation auf genau diese Ruhmsucht verlagern[8].

Aus diesen Grundbedingungen zieht Thomas Hobbes die Schlussfolgerung, dass sich der Mensch im Naturzustand unweigerlich „in einem Krieg eines jeden gegen jeden“[9] befinde, wofür er drei folgend erläuterte Hauptgründe anführt:

Konkurrenz, Unsicherheit und Ruhmsucht[10]. Weiterlesen

Zum Buddhismus – Einführung und Vertiefung in das Wie der Welt

Folgend ein sowohl für Einsteiger wie auch Kenner der Materie geeignetes Essay über die Grundlagen des Buddhismus als Einführung mit anschließender Vertiefung der daraus zu ziehenden Konsequenzen auch und vor allem im Spiegel abendländischer Philosophie. Nach dem Lesen dieses Aufsatzes wird jedem Leser der eher als Philosophie denn als Religion auftretende Buddhismus und die ihm innewohnende Logik klar verständlich werden und das eigene Weltbild mitunter stark erweitern.

Grenzwissenschaftlich besonders interessant ist hierbei die Theorie des Karmas und der Reinkarnation, die unserer westlich-materialistischen Wissenschaft diametral entgegensteht und völlig neue Perspektiven auf die Betrachtung der Welt und das eigene Verhalten eröffnet.

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Los geht’s mit der Buddhismus Einführung und Vertiefung, der Originaltitel des Essays lautet in Anspielung auf das folgend genannte Zitat:

 

Von der bestechenden Erhabenheit buddhistischen Weltverständnisses

„Viele westliche Denker, die die gelbgekleideten buddhistischen Mönche kennengelernt und in den großen Bibliotheken ihrer stillen Klöster gearbeitet haben, halten den Buddhismus für eines der erhabensten Gedankengebäude, das je vom menschlichen Geist errichtet worden ist.“

Mit diesem Satz leitet Hans-Joachim Schoeps als Professor der Religions- und Geistesgeschichte in dem Buch „Die großen Religionen der Welt“ das Kapitel über den Buddhismus ein, ohne diese fast anmaßend erscheinende These argumentativ zu begleiten. Diese Argumentationslücke plausibel zu füllen, soll der Anspruch dieser religionsphilosophischen Kernabhandlung sein: die innerlogische Kohärenz des buddhistischen Systems wird anhand der Beantwortung grundlegender philosophischer Fragen wie die nach dem Sinn des Lebens oder der Existenz Gottes aufgezeigt und dargelegt, dass sich aufgrund dieser Argumentationsbasis die soziale und metaphysische Wirklichkeit des Seins in allen Einzelheiten nachvollziehbar erklären lässt. Aber auch philosophisch strittige Begrifflichkeiten wie der freie Wille, Gerechtigkeit, Zufall, Glück oder Pech lassen sich in ihrer Definition aus der gegebenen Prämisse heraus einwandfrei ableiten.

Dazu ist es notwendig, zunächst die theoretischen Eckpfeiler des Buddhismus freizulegen – allen voran die vier edlen Wahrheiten samt Begriffsgenese des „Karma“ und der „Wiedergeburt“. Erst dann können wir auf dieser Basis versuchen, grundlegende Fragen der Philosophie und des Seins insgesamt treffend zu beantworten. Autoren wie Augustinus oder Marx müssen hierzu ebenfalls kurz geschnitten werden, Hegel verdient dabei etwas mehr Beachtung und auch Kants Grundfragen der Philosophie soll nicht aus dem Weg gegangen werden. Überdies bedienen wir uns zur Wahrheitsfindung neben interdisziplinären Exkursen in die Geschichtswissenschaft auch soziologischen Untersuchungsergebnissen der empirischen Feldforschung über die Reinkarnationstheorie durch Professor Ian Stevenson. Schließlich soll ein Fazit die hervorgebrachten Ergebnisse zusammentragen und sich in einem kritischen Teil auch offenstehenden Fragen gestellt werden. Die überwiegend zum Zitieren genutzte Literatur befindet sich mit Anmerkungen versehen im Anhang gelistet.

Einführung in den Buddhismus – die vier edlen Wahrheiten

Nach der Weltentsagung und mehreren gescheiterten Extremversuchen findet der 35 Jahre alte Königssohn Siddhartha Gautama unter einer Pappelfeige während tiefer Meditation die Erleuchtung „bodhi“ und erreicht Nirvana „Erlöschung“. Der Erwachte („Buddha“) zieht nun durch Süd-Ost-Asien und lehrt das Dharma – die buddhistische Lehre. Seine erste Predigt nach der Erleuchtung hielt er vor seinen ehemaligen Wanderasket-Weggefährten. Es gäbe vier edle Wahrheiten, die den Buddhismus bereits im Kern komplett erfassen und sich wie folgt darstellen:

  1. edle Wahrheit

Das Leben ist dukkha (Leid) – der Mensch ist ständig auf der Suche nach dauerhaftem Glück, wird dieses aber nie erreichen. Der Erwachte sagt hierzu:  Weiterlesen

Passende Lektüre zur Aufklärung von Schlafschafen bis zum Aufgewachten

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind hernieder, sondern auch die oft unbequeme Tradition des Geschenkemachens. Dank Internet heutzutage aber viel komfortabler als früher – auch auf den letzten Drücker lässt sich noch zuverlässig gutes Schenkungsmaterial besorgen.

Die höchste aller Fragen hierzu aber lautet: Was zur H..ermeneutik soll man nur verschenken? Wenn wir diese Frage unter einer Erkenntnis-bringenden Bedingung beantworten, so ergibt sich die beste Lösung als Geschenk für unsere Liebsten ganz von selbst, nämlich: Je nach individuellem Aufklärungsgrad Weiterbildendes, um die persönliche Entwicklung auf intellektuell-spiritueller Ebene fortzuführen.

Hierbei empfiehlt sich die Einteilung von grundsätzlich 3 unterschiedlichen Typen, denen je nach persönlichem Stand Verschiedenes geschenkt werden kann. Wichtig ist, dass man innerhalb des selbst vorgenommenen Einschätzungsspielraumes verbleibt, da über diesen Hinausgehendes nicht nur Unverständnis seitens des Beschenkten nach sich ziehen wird, sondern ihm auch kein Bisschen weiterhilft –  Stück für Stück sollte sich der Aufklärung sukzessiv genähert werden, gleich so wie höhere Schulklassen Grundlagenwissen bereits absolvierter Stufen bedingen.

Diese 3 Grundsatztypen sind:

  1. Der (noch) Schlafende – die allermeisten Menschen
  2. Der (gerade) Erwachende – die allerwenigsten Menschen
  3. Der (fast) Erwachte – noch weniger als die allerwenigsten Menschen

Bevor wir geeignete Lektüre für jedes der 3 verschiedenen Gruppen zugehörigen Mitglieder aufschlüsseln, sei(en sie) kurzerhand erklärt, unter welchem Aspekt sich diese Einteilung vornehmen lässt. Weiterlesen

Zur Wissenschaftskritik – was früher Ketzerei war, ist heute die Verschwörungstheorie

Ein Grundsatzessay zur Kritik und den blinden Flecken der Gegenwartswissenschaft

Einführung in die Grundlagen der Grenzwissenschaft

„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“ (Quelle)

Mit diesem Zitat* beschreibt der Physiker und Begründer der Quantenphysik Max Planck den systematischen, sich durch die Historie des Menschen ziehenden Zustand einer jeden Wissenschaft. Wissenschaft ist, in aller Kürze, die exakte Beobachtung. Wer aber in tradierten Perspektiven unter grundsätzlichem Ausschluss dem Zeitgeist widersprechender Schlussfolgerungen „beobachtet“, verliert den notwendigen Grad an Exaktheit, der zur Erfassung neuer, wissenschaftlicher Wahrheiten unerlässlich ist. Wenn wir nun also die Beobachtung der Wissenschaft beobachten, dann lässt sich feststellen, dass dieser Mechanismus als historisches Gesetz damals wie heute ungebrochen scheint.

Dies soll deshalb die Leitthese der nachfolgend essayistischen Untersuchung sein, nämlich:

Seit Anbeginn staatlicher Herrschaft, und damit der Unterjochung einer Mehrheit durch eine Minderheit, irrt die Mehrheit der Akteure jedweder Gesellschaftsorgane Kopf an Kopf ziellos als Masse umher, während bahnbrechend-revolutionärer Fortschritt meistens nur von einer kleinen, progressiven Minderheit ausgeht – die häufig aufgrund ihrer Unkonventionalität anfangs noch Ignoranz, Spott oder gar Verfolgung durch Gesellschaft und etablierter Elite (Politik, Wissenschaft, Kirche u.ä. Institutionen) erfährt, später jedoch (meist posthum) in ihrer Genialität (an)erkannt werden.

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Auch wenn es die Gegenwartswissenschaft nicht wahrhaben will: Diese historische Gesetzmäßigkeit hat selbst heute ihre Gültigkeit nicht verloren. Schauen wir also, wie es sich damit im Detail verhält; wer und was heute wie damals verachtet wurde, welche Wissensfelder trotz hoher Relevanz und Plausibilität weder im wissenschaftlichen, noch im gesellschaftlichen Diskurs Einzug finden – weil dem herrschenden Legitimationsnarrativ teils fundamental widersprechend. Diese Widerspruch erhebenden Elemente waren einst die Ketzer; heute fallen sie unter den von der CIA nach der Ermordung Kennedys als Kampfbegriff eingeführten Terminus „Verschwörungstheoretiker“ und werden damit ebenso diskussionslos von allen Teilen der Gesellschaft geächtet.

Seit dem Beginn der geschriebenen Zivilisationsgeschichte zieht sich also ein bestimmtes Merkmal als historische Konstante durch die Weltgeschichte: Das Begreifen der stattfindenden Tatsächlichkeit durch eine Minderheit, deren progressive Erkenntnisse anfänglich stets von einer überwältigenden – immer die Herrschenden einschließenden – Mehrheit negiert, tabuisiert oder gar verfolgt werden.

Dies sollen folgend einige historische Beispiele verdeutlichen, ehe anschließend die gegenwärtig ver- wie missachteten Themenkomplexe der Mainstreamwissenschaft als Grundpfeiler der „Grenzwissenschaften“ ausführlich dargestellt werden.

* zu diesem Planck-Zitat fand erst kürzlich eine Studie heraus: es stimmt!

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Daschi-Dorscho Itigelow: 162-jähriger Mönch gibt Wissenschaft Rätsel auf

Daschi-Dorscho Itigelow zu Lebzeiten

Daschi-Dorscho Itigelow zu Lebzeiten

Der 1852 geborene Daschi-Dorscho Itigelow begann sein Leben als junger Kuhhirte an und fing schon früh bereits im Alter von nur 16 Jahren an, den Buddhismus zu ergründen und zu praktizieren. Nach dem Studium der Philosophie und Medizin wurde er 1911 zum 12. Pandito Hambo Lama ernannt – dem Oberhaupt der russischen Buddhisten. Kurz vor seinem „Tod“ bat er seine Schüler, ihn in 30 Jahren auszugraben und sagte voraus, dass seinem Körper nichts geschehen werde. Meditierend im Lotussitz „verstarb“ er. 1955 und 1973 öffnete man heimlich sein Grab und fand seinen Leichnam wie von ihm vorhergesagt völlig unverwest vor.

Bildergalerie der „Mumie“ von Daschi-Dorscho Itigelow:

Im September 2002 exhumierte man Daschi-Dorscho Itigelows Körper erneut und musste feststellen, dass der Körper dem Zustand eines erst einige Tage toten Leichnams entspricht. Sein Blut ist geleeartig, die Haut sowie die Gelenke elastisch und auch Leichenflecken sucht man vergebens.

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Wäre das nicht schon genug, so widersprechen auch wissenschaftliche Untersuchungen allen bekannten Naturgesetzen: Analysen über die Qualität der Zellkerne ergaben, dass seine Zellen nach über 75 Jahren noch leben! In der unten verlinkten Dokumentation kommen auch Wissenschaftler zu Wort, die der Meinung sind, dass Daschi-Dorscho Itigelow in medizinischem Sinn immer noch lebendig ist. Besucher behaupten sogar, dass er gelegentlich die Augenlider heben soll oder sich leicht hin und her bewege. Außerdem soll die Temperatur seines Glassarges ab und an über der Temperatur des Raumes liegen, so, als ob sie von seinem Atem erwärmt werde.

Wichtig ist, dass es sich hierbei weder um eine Moorleiche, noch um eine Mumie oder ähnliche Fälle handelt. Gegenwärtig wird Itegelows Körper in einem gläsernen Sarg eines nicht klimatisierten Raumes im Kloster Iwolginsk aufbewahrt – obwohl es dort bis zu 40 Grad im Sommer werden kann setzt es ihm nicht zu! Für die Öffentlichkeit ist der Lama einige Male im Jahr zu buddhistischen Feiertagen einsehbar.


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Buddhistisches Hintergrundwissen als mögliche Erklärung

Zurecht mag man sich jetzt fragen, wie das bitte gehen soll und ob es nicht ein fake sei. Dazu ein kleiner Exkurs in die Denkschule des Buddhismus:

Ohne sie explizit zu erwähnen, geht die buddhistische Theorie vom Karma grundsätzlich von absoluter Willensfrei- und -hoheit des Einzelnen aus. Der Wille, das Motiv, die Absicht, die selbst heutzutage bei der juristischen Strafbemessung („Vorsatz“) erheblich berücksichtigt wird,  ist der Ursprung all unseres Tun und Denkens – alles ist Wille, ist Gewolltes, ist Wollendes. Zuerst der Wille, dann die Tat. Aufgrund dieser Überlegenheit des Geistes über die Materie wird verständlich, weshalb ein den Geist durch jahrelange Übung beherrschender Mensch die auf materieller Ebene wirksamen Naturgesetze dergestalt beeinflussen kann. Völlig klar, dass unsere rein materialistische Wissenschaft hier an ihre Grenzen stößt – dabei hatte erst neulich wieder eine Studie starke Indizien für diese Überlegenheit des Geistes über die Materie geliefert. Wer mehr dazu erfahren möchte, dem sei das Blättern im Pali Kanon (Buddhas überlieferte Originalworte) ebenso wie Überblickslektüre zum Buddhismus empfohlen (zB Wikipedia, Referat, etc.). Letztlich erinnert der Fall auch etwas an die Praxis der Selbstmumifizierung (Sokushinbutsu), die ihre Wurzeln in der buddhistischen Schule des Shingon-shū hat und von deren Anhängern als ein Weg verstanden wurde, durch extreme Schmerzen und Selbstverleugnung einen Weg in das Nirwana zu finden und so Teil des Buddha zu werden. Allerdings war Itigelov kein Anhänger dieser Gruppierung und hat demnach diese Technik vermutlich nicht praktiziert – zudem widerspricht sie als selbstquälerische Methode dem buddhistischen Grundgeist.

2 Dokumentationen zum Chambo Lama Daschi-Dorsho Itigelow:

Weitere Info: auch GEO hat etwas dazu.

Zweiter Leichnam in Lotussitz-Haltung gefunden

mongolei mumieWie die „Siberian Times“ berichtet, fand man erst kürzlich in der Mongolei einen anderen, dieses Mal aber tatsächlich mumifizierten Leichnam eines buddhistischen Mönches, der ebenfalls im Lotussitz verstarb (siehe Bild rechts) – hier würde die Praxis der Selbstmumifizierung schon eher Sinn machen. Es handelt sich bei diesem um eine „echte“ Mumie ohne elastische Gelenke, liquides Blut oder lebendigen Körperzellen wie bei Itigelov. Die Forscher vermuten, dass der Mann eventuell ein Lehrer des oben behandelten Lamas Daschi-Dorsho Itigelow sein könnte, was wiederum der Sokushinbutsu entgegensteht.


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Wissenschaftliche Beweise und Ausführungen zur Reinkarnationstheorie

reinkarnation wissenschaft beweise

Schaubild des reinkarnativen Prozesses der „Seelenwanderung“

Der folgende Aufsatz handelt über wissenschaftliche Belege und Ausführungen zum Thema der „Reinkarnation“, also der körperlichen Wiedergeburt unserer „Seele“. Es kommen verschiedene Autoren und Standpunkte zu Wort, oft wird wörtlich aus der Literatur und Quellen wie Zeugenaussagen zitiert (kursiver Text). Die Gliederung des etwa 16 Seiten langen Textes sieht wie folgt aus:

1.) Einleitung
2.) Belege für die Reinkarnation
3.) Die Forschungsergebnisse Prof. Ian Stevensons
4.) Die „Lebensberichte“ Edgar Cayces

Vorab: dennoch muss vorab angemerkt werden, dass quasi die komplette Reinkarnatuionsforschung in den Bereich der Grenzwissenschaft fällt, da sie so revolutionär ausfällt und die etablierten Wissenschaftparadigmen sprengen würde. Aus diesem grund findet man fast nichts zum Thema in den „seriösen“ bzw. eher etablierten Wissenschaften und ihrer Literatur.

1.) Einleitung

Der Glaube an Reinkarnation oder Wiedergeburt ist der Glaube, dass wir nicht nur ein einziges Mal auf der Erde leben, sondern schon wiederholt hier gelebt haben und nach unserem „nächsten“ Tod, also dem Ende unserer gegenwärtigen Lebensspanne, nach kürzerer oder längerer Zeit neuerlich wiedergeboren (reinkarniert) werden können.

Der Gedanke an die Möglichkeit der Reinkarnation bereitet vielen Menschen unseres Kulturkreises große Schwierigkeiten, und zwar aus ganz unterschiedlichen Gründen. Es gibt Menschen, denen der erste intensive Kontakt mit diesem Gedanken buchstäblich den Schlaf raubt, und andere, die Monate brauchen, um die Scheu vor einer Auseinandersetzung damit zu überwinden.

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