Schlagwort-Archive: Sumerer

Ufos und Außerirdische auf über 70 alten Artefakten #2

Nach dem ersten Teil einer Sammlung von Ufos auf alten Bildern konnten im Laufe der Zeit erneut viele Bilder solcherart angehäuft werden. In diesem zweiten Teil fokussieren wir uns jedoch nicht nur auf alte Gemälde und gemalte Bilder, sondern ziehen über 70 (!) Artefakte und Felszeichnungen heran, die Hinweise auf eine präastronautische Vergangenheit der Menschheitsgeschichte liefern.

Wichtig hierbei anzumerken ist, dass es sich letztlich auch nur um eine Interpretation aus ufologischer Perspektive handelt, die selbstverständlich nicht vollumfänglich auf alle Bilder und Gegenstände in ihrer Richtigkeit zutreffen muss – dem interessierten Leser bleibt schließlich selbst überlassen, für wie plausibel er diese oder jene Deutung als Indiz der Prä-Astronautik einordnet. Überdies sei vorausgeschickt, dass zu einigen Bildern leider keine hinreichenden Daten zwecks Zuordnung von Fundort, Zeit und Fundumstände vorliegen und zudem nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich manche Objekte als Fälschung herausstellen.

Jedoch muss man sich auch vor Augen führen: Sollte nur ein einziges Artefakt oder Bild tatsächlich ein Raumschiff oder extraterrestrisches Wesen abbilden, müssten wir unsere herkömmliche Geschichte mindestens unter einem neuen Blickwinkel betrachten – vielleicht sogar  neu schreiben, weil viel3 Quellen dann auch im präastronautischen Kontext untersucht werden müssten. Die gesamte Thematik der Prä-Astronautik birgt also eine unglaubliche Brisanz für die Geschichts- und Kulturwissenschaft in sich.

Ufos und Außerirdische auf über 70 alten Artefakten

Ein Relikt aus Jalisco (Mexiko) von den Azteken zeigt eine augenscheinlich schwer leugbare, heute als Grey-Alien bekannte Gestalt mit „Engelsflügeln“ mit einem über sie schwebenden, offenbar einen Strahl aussendenden UFO:

z Ojuelos Aztec origin of Jalisco, Mexico


Äußerst interessanter Fund aus Mexiko – dieses Artefakt stellt mit seinem runden Körper und den Landefüßen auch ohne Fantasie ein untertassenförmiges Raumschiff dar, aus dessen unterer Ausstiegsluke ein humanoides Wesen blickt:

z Archaeological piece of a UFO found in Mexico


Dieses wirklich spektakuläre Medaillon soll in einer altägyptischen Truhe gefunden worden sein – es zeigt abermals ein „Grey Alien“ samt klassischer UFO-Scheibe:

z medallion was found inside an ancient Egyptian tomb.


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Warum das "Alien-Handy" ein Fake ist

Das neue Jahr begann sogleich mit einer hitzigen Netz-Diskussion über die Authentizität eines angeblich 800 Jahre alten „Alien-Handys“. Was es mit dieser viral kursierenden, sogar in den Mainstreammedien rezeptionierten Geschichte auf sich hat und weshalb es sich bei dem Fund sehr wahrscheinlich um einen Hoax (also Fake) handelt, wird im Folgenden mithilfe einer schwer widerlegbaren Bildanalyse aufgezeigt.

Das „Alien-Handy“ – Fundgeschichte und Hintergrund

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Das angebliche „Alien-Handy“

Nahe der österreichischen Stadt Salzburg in Fuschl am See sollen Archäologen bei Ausgrabungsarbeiten angeblich auf ein uraltes, in Sand und Schlamm getauchtes Handy gestoßen sein. Und in der Tat assoziiert man bei Anblick des „Artefaktes“ sofort ein vormodernes Mobiltelefon, das noch aus dem Zeitalter der Prä-Smartphone-Ära zu stammen scheint und höchstwahrscheinlich von dem Portal „Paranormal Crucible“ als erstes veröffentlicht wurde.

Warum das „Alien Handy“ gerade 800 Jahre alt sein soll, steht jedoch nirgends geschrieben; vielleicht weil es (vorgeblich) in einer entsprechend zuordbaren Erdschicht gefunden wurde? Jedoch befinden sich auf dem Gerät klar erkennbar sumerische Keilschriftzeichen, die über 5000 Jahre alt sind und nach heutigem anerkannten Forschungsstand die wohl erste Schrift der Menschheit waren. Diese Kultur der alten Sumerer wird in der Prä-Astronautik häufig als von außerirdischen Wesen namens „Anunnaki“ beeinflusste oder gar geschaffene Zivilisation angesehen (Zecharia Sitchins Übersetzungen sumerischer Tontafeln sind in diesem Kontext weltberühmt geworden, siehe Buch) .

Sollte der angebliche archäologische Fund dann nicht auch entsprechend um einige tausend Jahre älter sein und statt in Österreich im heutigen Irak liegen?

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Nach Sitchins Bestseller sprechen die sumerischen Tontafeln von außerirdischen Raumfahrern

Der Betreiber des bekannten Ufoblogs „UFO Sighting Daily“, Scott Waring, sieht die Ursache dieser Diskrepanz in einer Zeitreise begründet, während Skeptiker einwenden, dieses Foto bereits 2012 auf dem Online-Bildportal „Flickr“ gesehen zu haben – dazu aber keinen Beweis liefern können.

Um die Echtheit des Fotos beurteilen zu können, lohnt es sich, dem „Alienhandy“ mittels spezieller Grafikprogramme (hier Photoshop) nachzugehen und es mit älteren Modellen von Handys zu vergleichen. Bei der Recherche hierbei stieß ich auf ein ganz besonders ähnliches Modell, das in vielen Einzelheiten (bis auf die Antenne) dem „Alien-Handy“ gleicht: Das Sony Ericsson S868.

Bildanalyse zeigt: das „Alien-Handy“ ist ein Fake

Die folgende Grafik veranschaulicht anhand verschiedener Bereichsvergleiche beider Modelle, dass dem Ersteller des „Alien Handy“ ganz offensichtlich ein Sony Ericsson S868 zugrunde lag. Sowohl die Ohrmuschel als auch der Bildschirm samt Tastatur ist nahezu deckungsgleich, legt man deren Konturen übereinander. Hinzu kommt das an einer Stelle auf der Tastatur zu groß geratene Keilschriftzeichen, dass auf der 4 liegt und über den Tastenrand hinausragt – hier hat der Grafiker bei der Erstellung seines Fakes gepfuscht.

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Die Sternenschrift "Malachim" als Ursprung unserer Sprache?

Der selbsterklärte wie -ernannte „Prophet Elias“ spricht in einer „timetodo“-Sendung mit einer kuriosen Maske bekleidet und in Begleitung eines vollmaskierten, schweigsamen „Logenbruder“ (was beides sicherlich nicht gerade zum Seriösitätsempfinden beiträgt, doch darf man sich von äußerlichen Oberflächlichkeiten nicht (ver)leiten lassen) nicht nur über die Geschichte der Illuminaten, sondern erwähnt ganz nebenbei auch noch eine angebliche „Sternensprache“ bzw. „Sternenschrift“ namens Malachim.

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Malachim soll die Sternenschrift sein, die von „himmlischen Göttern“ (= angeblich Außerirdische, daher auch bekannt als „Engelsschrift“) den Menschen gebracht worden sein soll und als Basis für die Runenschrift, die hebräische Flammenschrift sowie der sumerischen Keilschrift diente. Sie besteht aus Linien und Kreisen, also eine sehr geometrische Schriftform (eventuell ist hier ein Zusammenhang zur „heiligen Geometrie“ herzustellen?). Die englische Wikipedia hat dazu eine Abbildung dieses Alphabets aus einem okkulten Buch des 16. Jahrhunderts, verfasst von Heinrich Cornelius Agrippa:

malachim_sternenschrift_engelsschrift

Im deutschsprachigen Raum findet man unter dem Stichwort „Sternenschrift Malachim“ nur eine einzige Quelle und eine Kopie dieser Quelle. Es handelt sich hierbei um eine Doktorarbeit, die offenbar an der FU-Berlin eingereicht wurde. Folgender Absatz einer Fußnote kündet von ihr:

Ein offen zutage liegendes Geheimnis, barg die am Himmel verzeichnete Sternenschrift Mysterien der Schöpfung und ihres Schöpfers, die erkannt und gelesen werden sollten, so wie die irdischen Abbilder der ecritura coelestis, die hebräischen Buchstaben, das Fundament der Welt bildeten und allem, was je gesprochen bzw. erschaffen worden war, Namen, Sein und Kraft verliehen. Zwar besaßen diese Eigenschaften auch die Buchstaben anderer Sprachen, doch unvollständig und schwach nur, da sie kaum mehr Ähnlichkeit mit der himmlischen Schrift aufwiesen.